Frauenleben im jungen Bundesstaat

  • Sonntag, 10. November 2013, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 10. November 2013, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 12. November 2013, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 13. November 2013, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 16. November 2013, 8:45 Uhr, SRF 1

Alfred Escher war der Held des jungen Schweizer Bundesstaates. Es gab aber auch liberale und eigensinnige Frauen, die ganz selbstverständlich im gesellschaftlichen Aufbruch mitmischten. Wo konnten sie Einfluss nehmen, wo war ihnen dies verwehrt? Ein Gespräch über die «andere» Schweizer Geschichte.

Lydia Welti-Escher, die glücklose Tochter Alfred Eschers, wurde kurzerhand ins Irrenhaus gesteckt. Sie ist ein tragisches Beispiel für Frauenschicksale des 19. Jahrhunderts. Aber es gab auch bürgerliche Frauen, die durchaus ihren Einfluss geltend machten - auch wenn «der Republikaner» natürlicherweise ein Mann war. Was wurde von Frauen und Männern in dieser Zeit erwartet? Wie gingen sie damit um und welche Freiräume eroberten sie sich?

Katja Gentinetta unterhält sich über Leben und Wirken von Frauen mit Caroline Arni (Universität Basel), Elisabeth Joris (Universität Bern) und Jakob Tanner (Universität Zürich).

VHS- oder DVD-Bestellung direkt: sternkopien@srf.ch

Buchhinweise:

  • Elisabeth Joris: «Liberal und eigensinnig. Die Pädagogin Josephine Stadlin, die Homöopathin Emilie Paracivini-Blumer. Handlungsspielräume von Bildungsbürgerinnen im 19. Jahrhundert». Chronos, Zürich 2011
  • Joseph Jung: «Lydia Welti-Escher». NZZ libro, Zürich 2009 (Neuauflage 2013)
  • Regula Bochsler: «Ich folgte meinem Stern. Das kämpferische Leben der Margarethe Hardegger». Pendo, Zürich 2004
  • Ina Boesch: «Gegenleben. Die Sozialistin Margarethe Hardegger und ihre politischen Bühnen». Chronos, Zürich 2003
  • Eveline Hasler: «Die Wachsflügelfrau. Geschichte der Emily Kempin-Spyri» (Roman): dtv 2000

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