Hannah Arendt: Warum wir miteinander streiten müssen

  • Sonntag, 9. September 2018, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 9. September 2018, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 10. September 2018, 0:15 Uhr, SRF info
    • Montag, 10. September 2018, 3:45 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 11. September 2018, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 12. September 2018, 5:30 Uhr, SRF 1

Hannah Arendt ist die bedeutendste Denkerin des 20. Jahrhunderts. Ihre provokanten Thesen zur «Banalität des Bösen» sowie zu den Ursprüngen des Totalitarismus sind hochaktuell. Die Philosophin Eva von Redecker erläutert im Gespräch mit Wolfram Eilenberger, wie uns Arendt lehrt, richtig zu streiten.

Die deutsch-amerikanische Philosophin Hannah Arendt ist mittlerweile eine Art Kultgestalt. Im Kern ihres Denkens steht die Bereitschaft, eigene Gewissheiten immer wieder zu hinterfragen und herauszufordern. Auf persönlicher wie auf politischer Ebene. Wo nämlich der Freiraum und der Mut dazu fehlt, droht die Banalisierung des eigenen Selbst - und damit der Einbruch des Bösen. In Zeiten politischer Polarisierung und einer immer aggressiveren Streitkultur ist Arendts Werk deshalb von besonderer Relevanz. Im Gespräch zeigt die Berliner Philosophin Eva von Redecker auf, wie wir mit Arendt die Kunst des produktiven Widerspruchs kultivieren können.
Literatur:

  • Eva von Redecker, «Gravitation zum Guten - Hannah Arendts Moralphilosophie», Lukas Verlag, 2013

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