Pankaj Mishra hält dem Westen den Spiegel vor

  • Sonntag, 30. Oktober 2016, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 30. Oktober 2016, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 31. Oktober 2016, 0:30 Uhr, SRF info
    • Montag, 31. Oktober 2016, 3:40 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 1. November 2016, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 2. November 2016, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 5. November 2016, 8:45 Uhr, SRF 1

Der indische Schriftsteller Pankaj Mishra zählt zu den grossen Intellektuellen des modernen Asiens. 2014 hat er für sein Buch «Aus den Ruinen des Empires» den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung erhalten. Darin kritisiert er den Westen aus asiatischer Sicht. Ein verstörender Blick.

Er ist ein Intellektueller der Gegenwart: global reisend, vernetzt denkend und auf den grossen Bühnen der Welt ebenso zu Hause wie in einem kleinen Dorf im Himalaja. Der indisch-britische Schriftsteller Pankaj Mishra kennt den Westen ebenso wie den Osten. In seinen Büchern und Essays sagt er den Leserinnen und Lesern, was der Osten vom Westen hält. Die Zusammenfassung: nicht besonders viel.

Barbara Bleisch fragt den weltgewandten Intellektuellen, ob es einen neuen Kampf der Kulturen gibt, was man unter Neokolonialismus zu verstehen und welche Lektionen der Westen noch zu lernen habe, wenn er nicht sang- und klanglos untergehen will. Denn eines ist für Pankaj Mishra klar: Der Wiederaufstieg Asiens ist im vollen Gange.
Literatur:

  • Pankaj Mishra: «Aus den Ruinen des Empires. Die Revolte gegen den Westen und der Wiederaufstieg Asiens», S. Fischer 2013

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