Verena Kast und Wilhelm Schmid: Trauern – wie geht das?

  • Sonntag, 14. Oktober 2018, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 14. Oktober 2018, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 15. Oktober 2018, 0:20 Uhr, SRF info
    • Montag, 15. Oktober 2018, 3:50 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 16. Oktober 2018, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 17. Oktober 2018, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Morgen, 8:40 Uhr, SRF info

In der Trauer vereint sich tiefster Schmerz mit grundphilosophischen Fragen. Was lehrt uns die Trauer über das Menschsein? Und können wir den Prozess des Trauerns lernen, steuern, gar optimieren? Wolfram Eilenberger im Gespräch mit der Psychologin Verena Kast und dem Philosophen Wilhelm Schmid.

Menschen sind Wesen, die trauern. Insbesondere nach dem Verlust eines geliebten Menschen stellt sich ein Gefühl der Leere, Betäubung und Sinnlosigkeit ein. Der Tod als letzte Grenze, die den Hinterbliebenen die Sprache verschlägt. Wie können wir lernen, mit Endlichkeit und Einsamkeit umzugehen? Welchen Stellenwert haben Trauer und Traurigkeit in einer Gesellschaft, die nach Glück und Leistung strebt? Und wie können wir trauernde Menschen in ihrem Leid begleiten? Wolfram Eilenberger sucht im Gespräch mit der Psychotherapeutin Verena Kast und dem Philosophen Wilhelm Schmid nach Wegen in ein Trauern, das die Tiefe des Schmerzes anerkennt, um aus ihm heraus neuen Sinn im Leben zu finden.

Literatur:

  • Verena Kast: «Trauern - Phasen und Chancen des psychischen Prozesses». Kreuz, 2013
  • Wilhelm Schmid: «Unglücklichsein - Eine Ermutigung». Suhrkamp, 2012

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