Mongolei – Die Tempel von Erdene Dsuu und Gandan

  • Sonntag, 17. Februar 2019, 10:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 17. Februar 2019, 10:30 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 19. Februar 2019, 11:30 Uhr, SRF info
    • Samstag, 23. Februar 2019, 8:20 Uhr, SRF info
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In der Mongolei stehen zwei Sakralbauten, die zu den schönsten der Welt gehören: die buddhistischen Klöster von Erdene Dsuu und Gandan. In loser Reihe zeigt «Sternstunde Religion» Bauten und Stätten des Glaubens und widmet sich neben der Architektur den Menschen, die diese Orte zum Leben erwecken.

Wo einst Dschingis Khan seine Eroberungsfeldzüge startete, steht seit dem 16. Jahrhundert eine gigantische rechtwinklige Tempelanlage mitten in der Steppe: Das Kloster Erdene Dsuu. Um die Bedeutung des tibetischen Buddhismus für die Mongolei zu untermauern, gründete Prinz Abtai Sain Khan, ein Nachfahre von Dschingis Khan, hier ein Kloster. Später wuchs die Anlage zum wichtigsten religiösen Zentrum des Landes mit über 60 Tempeln. Heute stehen nur noch einige wenige, die meisten fielen – genauso wie Zehntausende Mönche – dem stalinistischen Terror zum Opfer. Auch das Gandan-Kloster in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar wurde fast gänzlich zerstört. Heute beherbergt es die grösste religiöse Schule des Landes. Hier findet eine moderne Version des Tsam-Festes statt, einem heiligen Maskentanz, der nur von speziell geschulten Lamas getanzt werden darf. Eine Reise in die fremde, faszinierende Welt des Buddhismus in der Mongolei.