Religion, abgrundtief humorvoll: Hans Conrad Zander

Mal Komödie, mal Tragödie, auf jeden Fall Theater. So sieht der 1937 in Zürich geborene Hans Conrad Zander die Religion. Mit Humor und Ironie nähert er sich denn auch seinem Objekt der Begierde. Zum Jahresauftakt ist der katholische Querdenker zu Gast bei Norbert Bischofberger.

Hans Conrad Zander war Dominikanermönch und Reporter beim «Stern». Er ist auch als Schriftsteller bekannt. Zander bringt Dinge zusammen, die als unvereinbar gelten, zum Beispiel die Aufklärung und die Religion. Seine Maxime: Dem kritischen Denken darf ruhig etwas Spott beigemengt sein. «Warum waren die Mönche so dick?» oder «Der erste Single: Jesus, der Familienfeind?» fragt er beispielsweise mit seinen Buchtiteln und unternimmt darin salopp eine «Kreuzfahrt». Das Vorgehen erweist sich immer wieder als Gratwanderung.
In «Sternstunde Religion» verrät der 1937 in Zürich Geborene, warum die Religion ihren Reiz für ihn nie verloren hat und wieso er zuerst unterhalten und dann belehren will.
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Buchhinweise zu Hans Conrad Zander

  • «Warum ich unsterblich bin». Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013
  • «Als die Religion noch nicht langweilig war. Die Geschichte der Wüstenväter». Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2011
  • «Darf man über Religion lachen? Eine Kreuzfahrt von Voltaire über Wilhelm Busch bis zu Joachim Kardinal Meisner.» Kiepenheuer & Witsch, Köln 2005

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