Viele Zimmer in Gottes Haus – unterwegs im Haus der Religionen

Seit Dezember 2014 ist das Haus der Religionen in Bern in Betrieb. In den fünf Sakralräumen öffnet sich ein grosses religiöses und kulturelles Spektrum, das vom Hindutempel über das buddhistische Zentrum bis zur Moschee reicht. Eine Langzeitreportage begleitet das weltweit einmalige Projekt.

Hoher Besuch ist angesagt: Der Dalai Lama, das spirituelle Oberhaupt der Tibeter, stattet dem Haus der Religionen einen Besuch ab. Das Haus, das heute am Europaplatz glänzt, hat eine über zehnjährige Geschichte. Mit grossem finanziellem und zeitlichem Aufwand haben die Initianten an diesem Traum gearbeitet.

Wie kommen so unterschiedliche Gemeinschaften wie tamilische Hindus, Buddhisten, äthiopisch-orthodoxe Christen und Muslime miteinander aus, wenn sie im Alltag Tür an Tür leben? Bringt dieses Haus den interreligiösen Dialog vorwärts oder ist die Beschäftigung mit der eigenen Tradition vorrangig?

Auch wenn das Miteinander im Haus der Religionen nur langsam wächst, wird bereits etwas sichtbar: Von den Gemeinschaften im Haus der Religionen gehen Reformimpulse aus, die in die eigene Tradition wirken. Die «Sternstunde Religion» begleitet das Projekt über zwei Jahren lang – eine Reportage von Christa Miranda und Norbert Bischofberger.

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