Die modischen Speerspitzen im Bundeshaus - und die Tiefflieger der Fraktionen

Der DRS 3-Stilexperte Jeroen van Rooijen beurteilt die stilistischen Unterschiede zwischen Bundesrat, National- und Ständerat. Und er benennt Stil-Sieger und Verlierer.

Jeroen van Roojien spricht Klartext und analysiert die Mode der Parlamentarier.
Bildlegende: Jeroen van Roojien spricht Klartext und analysiert die Mode der Parlamentarier.

Im Nationalrat ist das Milizsystem noch ausgeprägter als im Ständerat, wo schon fast ausnahmslos Vollblut- und Berufspolitiker hocken, und deshalb ist in der grossen Kammer die ästhetische Diversität - aber auch die Fallhöhe! - grösser.

In Ständrat oder Stöckli wissen wie meisten schon, worauf es ankommt, wobei viele auch durch so manches politisches Dienstjahr sichtbar Staub angesetzt haben. Im Bundesrat sitzen heute, von der scheidenden Bundespräsidentin abgesehen, keine grossen Stilleuchten, doch es hat auch keine echten Blamagen dabei.

Die Top 5 aus Sicht des DRS-3-Stilsheriffs:

SVP:  Adrian Amstutz

SP: Pascale Bruderer-Wyss,

CVP: Barbara Schmid-Federer

FDP: Fulvio Pelli

Grüne: Bastien Girod

Fünf Räte mit dringendem stilistischem Verbesserungspotenzial:

  • - Martin Bäumle - joggen gehen statt nur faul herumradeln
  • - Oskar Freysinger - wenn schon Dandy, dann aber richtig
  • - Andreas Gross - Staub abschütteln und wieder mal lüften
  • - Christian Levrat - bitte mal neuen Anzug kaufen
  • - Verena Diener - Mehr Plastik statt Jute