Weihnachten 2013 – die Deko-Trends

In genau einem Monat ist Weihnachten höchste Zeit also, uns einmal mit unserem Stilfachmann über die Art und Weise zu reden, wie man in diesem Jahr sein Haus festlich schmücken soll.

Heute ist Weihnachten nicht nur ein Geschäft, sondern auch eine Gelegenheit, Stilkompetenz zu zeigen und seine Deko neuen Trends anzupassen.
Bildlegende: Heute ist Weihnachten nicht nur ein Geschäft, sondern auch eine Gelegenheit, Stilkompetenz zu zeigen und seine Deko neuen Trends anzupassen. SRF 3

Früher holte man zum ersten Advent die Kiste mit der Deko vom Estrich, staubte das Zeug ein wenig ab und stellte es wie jedes Jahr am  dafür vorgesehenen Ort auf. So wie es schon die Grosseltern taten. Heute ist Weihnachten nicht nur ein Geschäft, sondern auch eine Gelegenheit, Stilkompetenz zu zeigen und seine Deko neuen Trends anzupassen.

Vor einem Jahr hat SRF-3-Stilsheriff Jeroen van Rooijen eine alte Holzleiter statt eines Weihnachtsbaumes aufgestellt und diese mit Kerzen geschmückt. Diese Idee haben nun andere aufgegriffen. Zufall oder nicht, aber an der  Zürcher Bahnhofstrasse stehen derzeit gleich drei festlich geschmückte Bockleitern in Schaufenstern. So absurd war die Idee vor einem Jahr also nicht.

Die Leiter bleibt dieses Jahr im Keller. Dafür ist der Stilfachmann in den Wald gegangen und hat Fallholz angeschleppt. „Ich finde dieses ganze Thema Nachhaltigkeit und Natürlichkeit immer wichtiger, sagt Jeroen van Rooijen, „Ich mag j keinen Kitsch mehr. Also hat JVR statt eines Tannenbäumchens recht grosse Äste angeschleppt, diese in Gruppen aufgestellt oder hingelegt. Darum dann  ein paar Lichterketten gewickelt, und fertig ist „Natural Christmas 2013. Besonders schön sieht es mit Birken-Ästen aus.

NATURAL CHIC ist sicher eine Art von Weihnachtsdeko, die eher aus dem europäischen Norden als aus den USA kommt. Verwendet wird praktisch alles, was man im Wald finden kann, also Fallholz, Moos, Blätter, Tannzapfen oder auch mal ein Stück Baumrinde, auf dem man Kerzen arrangiert.

ANIMAL FARM Was zu diesem Thema passt sind alle möglichen stilisierten Tierfiguren von Rentieren, Eulen oder Füchsen. Es funktioniert auch gut mit Jagdtrophäen wie Geweihen oder ausgestopften Tieren. Chalet Chic meets Christmas. Man kann sogar einen Tierschädel dazu arrangieren.

PAPER ART dreht sich um alles, was aus Papier hergestellt ist oder gefaltet wurde. Das sind Tierfiguren im japanischen Origami-Stil oder Christbaumkugeln, die aus Papier aufgefächert werden, wie ein Lampion. Dazu passen auch filigrane Scherenschnitte.

COMIC CHRISTMAS ist die Tendenz zur fast grotesken Übertreibung also nicht „less is more, sondern „more is more. Da werden dann so viele möglichst verschiedenfarbige und grosse Christbaumkugeln auf ein Bäumchen gepackt, dass man es am ende fast nicht mehr sieht vor lauter Deko. Ist in den Läden gerade ein dominantes Thema.

Autor/in: Jeroen van Rooijen