«Scho so lang»: Das Resultat von Tinu Heinigers Nachtarbeit

Tinu Heiniger ist ein Nachtarbeiter. Wie viele Nächte er in sein neues Album «Scho so lang» investiert hat, weiss man allerdings nicht. Fest steht, dass 1976 sein erstes Album erschien und der Mann seit bald 40 Jahren die Schweizer Musikszene prägt.

Tinu Heiniger schaut in die Weite und hat einen Feldstecher in der Hand.
Bildlegende: «Scho so lang» heisst die neue CD von Tinu Heiniger. zVg

Auf seinem neusten Werk finden sich neun neue Songs. Darunter sind mehrere, die keine Chance haben, je am Radio gespielt zu werden. Denn mit über sieben Minuten Länge sind sie nicht sehr radiogen. Das aber ist typisch für Tinu Heiniger.

Zu seinen Mitmusikern Pudi Lehmann, Wolfgang Zwiauer und Gere Stäuble soll Tinu Heiniger nach Abschluss der Aufnahmen gesagt haben: «I weiss nit, öb ig je es grössers Gschänk ha übercho aus hie i dene Täg u Nächt öii Musikalität u öies Engagement für miner Lieder u Tägschte!» Eingespielt wurde das Album live in Holland, in einer zum Aufnahmestudio umfunktionierten Kirche.

Gespielte Musik

Moderation: Adi Küpfer, Redaktion: Dano Tamásy