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Tacho - das Automagazin Tipps für eine sichere Mobilität in der Zukunft

Lautlos, schnell, riskant – so sieht der Stadtverkehr gemäss der AXA im Jahr 2030 aus. E-Bikes, Sharing-Konzepte und sogar Drohnen machen die Strassen in Zukunft unsicher. Diese Tipps helfen, die Risiken gering zu halten.

Legende: Video Lautlos, schnell, riskant – urbane Mobilität 2030 abspielen. Laufzeit 04:15 Minuten.
Aus Tacho vom 28.08.2018.

Veränderte Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung, neue Konzepte wie Car- oder Bike-Sharing, sowie zukunftsgerichtete Ideen wie Transport-Drohnen werfen neue Fragen zur Sicherheit in der Stadt der Zukunft auf.

Tipps für E-Bike-Fahrer

Rund ein Drittel der in einer Stadt wohnenden Personen zwischen 18- bis 34-Jährigen ist heute regelmässig mit dem Fahrrad unterwegs. Immer mehr von ihnen sitzen dabei auf einem E-Bike. Doch die schnelleren Geschwindigkeiten und meist engen Strassenverhältnisse bergen neue Gefahren.

  • Lernen Sie Ihr E-Bike vor der ersten Fahrt im Strassenverkehr in sicherer Umgebung kennen. Beschleunigen und Bremsen Sie ein paar Mal auf einem Privatplatz oder einer abgesperrten Fläche. Dies gilt insbesondere auch für Leih-E-Bikes.
  • Cargo-E-Bikes sind aufgrund des langen Radstands weniger wendig als normale E-Bikes. Das Fahren mit Cargo-E-Bikes erfordert viel Übung. Üben Sie auf abgesperrten Plätzen auch mit Last, um Sicherheit für den Strassenverkehr zu gewinnen.
  • Statten Sie Ihr E-Bike freiwillig mit einem Tachometer aus, um sicherzustellen, dass Sie nicht zu schnell unterwegs sind.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie ein langsameres Fahrrad, E-Bike o.ä. überholen. Ein Blick zurück und ein Handzeichen helfen, Unfälle zu verhindern.
  • Tragen Sie einen Helm und angemessene Schutzkleidung.
  • Sorgen Sie dafür, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen: Tragen Sie auffällige Kleidung und Reflektoren. Fahren Sie bei Dämmerung, Dunkelheit und schlechtem Wetter immer mit einer ausreichenden Beleuchtung.
  • Seien Sie sich als E-Bike-Fahrer Ihrer hohen Geschwindigkeit bewusst und bedenken Sie, dass andere Verkehrsteilnehmer Ihre Geschwindigkeit unterschätzen könnten.
  • Fahren Sie insbesondere an unübersichtlichen und stark frequentierten Strassenabschnitten mit besonderer Vorsicht (reduziertes Tempo, keine Überholmanöver).
  • Verzichten Sie während der Fahrt auf Telefonieren und Musikhören.

Tipps für Car-Sharing-Nutzer

Aus Kosten-, Platz- und Umweltgründen gewinnt das Car-Sharing stets an Bedeutung – privat und kommerziell. Dabei setzen sich immer mehr unerfahrene Autofahrerinnen und Autofahrer in Fahrzeuge mit neuen Funktionen, die sie nicht kennen.

  • Lernen Sie vor der Fahrt das Fahrzeug kennen.
  • Informieren Sie sich, welche Assistenzsysteme vorhanden sind und welche nicht.
  • Stellen Sie Radio, Navi, etc. vor der Fahrt ein.
  • Lassen Sie sich nicht zusätzlich ablenken.

Tipps für Drohnenpiloten

Bereits jetzt schwirren rund 100 000 Drohnen über der Schweiz – Tendenz steigend. Auch die ersten Unfälle sind bekannt, wobei es bisland nur bei Sachschäden blieb. In Zukunft könnte die Gefahr aus der dritten Dimension wachsen.

  • Besuchen Sie einen Kurs, um das Drohnenfliegen und die theoretischen Grundlagen dazu zu lernen.
  • Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen, unter anderem: Immer auf direkte Sicht fliegen, Flugverbotszonen und Privatsphäre respektieren, nicht über Menschenmengen fliegen.
  • Stellen Sie sicher, dass die Akkus geladen sind.
  • Planen Sie Ihren Flug.
  • Achten Sie auf andere Luftraumteilnehmer.
  • Machen Sie sich sichtbar als Drohnenpiloten.
  • Achten Sie auf Quellen für Interferenzen wie z.B. Starkstromleitungen.

Versicherung von Drohnen

  • Drohnen unter 0,5 kg sind nicht bewilligungspflichtig und benötigen keine eigene Haftpflichtversicherung. Die Privathaftpflicht des Drohnenpiloten deckt allfällige Schäden an Dritten.
  • Drohnen zwischen 0,5 kg und 30 kg sind nicht bewilligungspflichtig, sofern sie auf Sicht geflogen werden. Sie benötigen aber eine Haftpflichtversicherung.
  • Drohnen, die nicht auf Sicht geflogen werden oder solche mit einem Gewicht über 30 kg benötigen eine Bewilligung des BAZL. Versicherungstechnisch werden diese Drohnen als Flugobjekte in der Luftfahrtversicherung versichert.

Quelle: AXA Schweiz

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