50 Millionen für die Kirchen: Gut angelegtes Geld

  • Mittwoch, 28. Juni 2017, 13:00 Uhr
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    • Mittwoch, 28. Juni 2017, 13:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
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    • Donnerstag, 29. Juni 2017, 2:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Donnerstag, 29. Juni 2017, 4:33 Uhr, Radio SRF 4 News

Die Landeskirchen bekommen vom Kanton Zürich Geld für die Arbeit, die der gesamten Gesellschaft nützt. Eine Studie zeigt: der Kanton bekommt mehr dafür als er bezahlt. Bei Ivana Pribakovic diskutieren SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr und die Vertreter der reformierten und katholischen Kirche.

Jacqueline Fehr, Zürcher Regierungsrätin, Dr. Benno Schüriger, Präsident des Synodalrates der Katholischen Kirche im Kanton Zürich und Pfarrer Michel Müller, Kirchenratspräsident der Reformierten Kirche Zürich.
Bildlegende: Jacqueline Fehr, Zürcher Regierungsrätin, Dr. Benno Schüriger, Präsident des Synodalrates der Katholischen Kirche im Kanton Zürich und Pfarrer Michel Müller, Kirchenratspräsident der Reformierten Kirche Zürich. Keystone und zvg

Die grossen Schweizer Landeskirchen, die katholische und die reformierte, verlieren laufend Mitglieder. Die Kirchen scheinen an Bedeutung zu verlieren. Eine Studie im Kanton Zürich zeigt jetzt aber: die Kirchen leisten wertvolle Arbeit. Freiwillige leisten 1,9 Millionen Gratisarbeit und bieten Sozialhilfe, Seelsorge, Mittagstische, Krabbelgruppen oder Sprachkurse für Migrantinnen und Migranten an. Diese Freiwilligenarbeit der Landeskirchen entspricht 870 Vollzeitstellen. Einen Teil dieser Stellen müsste der Kanton selbst besetzen und teurer bezahlen. «Die Kirchen sind aber weit mehr wert als das», sagt Justizvorsteherin Jacqueline Fehr. Was meint sie damit? Wie wichtig ist das Christentum noch in unserer Gesellschaft? Sollte der Staat auch andere Glaubensgemeinschaften anerkennen?

Moderation: Ivana Pribakovic