Nils Melzer polarisiert mit Aussagen zu Julian Assange

  • Montag, 24. Februar 2020, 13:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 24. Februar 2020, 13:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 24. Februar 2020, 15:34 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Montag, 24. Februar 2020, 20:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Dienstag, 25. Februar 2020, 2:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Dienstag, 25. Februar 2020, 4:33 Uhr, Radio SRF 4 News

Der UNO-Sonderberichterstatter für Folter ist kein Mann der leisen Worte, wenn es um die Bekämpfung von Folter geht. Doch die Anschuldigungen an Länder wie Grossbritannien, Schweden oder die USA, an Julian Assange ein Exempel zu statuieren, gehen weit. Nils Melzer ist Gast im Tagesgespräch.

Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter über Folter.
Bildlegende: Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter über Folter. SRF. Karoline Arn

Diese Woche wird in London in erster Instanz beraten, ob Grossbritannien den Wikileaks-Gründer Julian Assange in die USA ausliefern soll. Dort droht ihm eine Verurteilung wegen Spionage, weil er Geheimdokumente der USA, zum Beispiel zum Afghanistan- oder Irak-Krieg veröffentlicht hat – und auch Leute dazu ermuntert haben soll, solche Dokumente zu stehlen. Für die einen ist Julian Assange ein Verräter, Hacker, der auch mit dem russischen Geheimdienst zusammengearbeitet haben soll. Für die anderen aber ein investigativer Journalist, der Missstände an die Öffentlichkeit bringt und nun Opfer einer internationalen Verfolgung wird. Lautstark Partei für Julian Assange hat Nils Melzer ergriffen, der Völkerrechtsprofessor der Universität Glasgow und Genf – und der Sonderberichterstatter für Folter der Uno. Melzer sieht bei einer Auslieferung nicht nur die Pressefreiheit, sondern gar die Demokratie in Gefahr. Weshalb setzt sich Melzer derart resolut für Julian Assange ein? Nils Melzer gibt Antworten im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

Moderation: Karoline Arn