«Rendez-vous» mit der Welt: Finanzzentrum in Warschau

Rondo Daszynskiego: Kein gewöhnlicher Kreisel. Der Verkehrskreisel im Stadtteil Wola ist zwar nach einem sozialistischen polnischen Politiker benannt. Hier zeigt Sarah Nowotny im Gespräch mit Ivana Pribakovic, wie der kapitalistische Wirtschaftsboom der letzten Jahrzehnte die Stadt verändert hat.

Osteuropa-Korrespondentin Sarah Nowotny vor dem Rondo Daszynskiego in Warschau.
Bildlegende: Osteuropa-Korrespondentin Sarah Nowotny vor dem Rondo Daszynskiego in Warschau. SRF. Sarah Nowotny

Polen ist ein Wirtschaftswunderland. Die Wirtschaft hat sich prächtig entwickelt, die Zahlen sind im Vergleich zu anderen Ländern beeindruckend. Ein Ort, an dem man das besonders gut sehen kann, ist der Rondo Daszynskiego in Warschau – ein Verkehrskreisel im Stadtteil Wola, Warschaus neuem Finanzzentrum. Hier schiesst ein Wolkenkratzer nach dem anderen aus der Erde, hier fahren teure Autos vorbei. Polen boomt, hat als einziges europäisches Land nach der Finanzkrise keine Rezession erlebt. Der Staat mischt kräftig mit – nicht zur Freude aller.

Moderation: Ivana Pribakovic