«Tagesschau» vom 4.9.2013

Beiträge

  • Asyl für 500 Flüchtlinge aus Syrien

    Während der nächsten drei Jahre will der Bundesrat insgesamt 500 Flüchtlinge aus Syrien in der Schweiz aufnehmen. Die Schweiz will mit der Aufnahme dieses Flüchtlingskontingents einen Beitrag leisten im Flüchtlingsdrama im Zusammenhang mit dem syrischen Bürgerkrieg. Die Schweizer Flüchtlingshilfe zeigt sich über die Zahl enttäuscht. Fast zwei Millionen Flüchtlinge aus Syrien befinden sich den Nachbarländern – deren hochrangige Vertreter haben sich heute in Genf getroffen.

  • Energiewende: Der Bundesrat wird konkret

    Nach dem 2011 beschlossenen Atomausstieg hat der Bundesrat heute die Details und ein erstes Massnahmenpaket zur Energiestrategie 2050 vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau von erneuerbaren Energien und ein effizienterer Umgang mit Strom. Neue Atomkraftwerke wird es nicht mehr geben; wann die bestehenden abgeschaltet werden, das lässt der Bundesrat offen. Aus Bern gibt’s eine Einschätzung von SRF-Bundeshauskorrespondent Fritz Reimann.

  • Neuer Mister Steuerstreit

    Als Nachfolger von Michael Ambühl hat der Bundesrat heute Botschafter Jacques de Watteville an die Spitze des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF) gewählt. Das SIF beschäftigt sich mit dem Dossier Steuerstreit, zum Beispiel mit den USA oder europäischen Staaten. De Watteville ist gegenwärtig Schweizer Botschafter in China.

  • Gedenken an die Opfer des Swissair-Absturzes in Dürrenäsch

    Vor 50 Jahren stürzte im aargauischen Dürrenäsch eine Swissair-Maschine ab auf dem Weg nach Genf und Rom. 80 Menschen starben – die erste grosse Katastrophe der Schweizer Zivilluftfahrt. Die Hälfte der Toten kam aus der Zürcher Gemeinde Humlikon. 60 Menschen, viele von ihnen Hinterbliebene, gedachten heute an der Absturzstelle des Unglücks.

  • Tödliche Explosion am Brienzersee

    Auf dem Gelände eines Feuerwerks-Produzenten im bernischen Oberried am Brienzersee explodierte am Morgen Feuerwerksmaterial. Ein Mitarbeiter ist gestorben, einer wird noch vermisst.

  • G-20 im Zeichen des Syrienkonflikts

    Am morgen beginnenden Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in St. Petersburg dürfte nebst Wirtschaftsfragen die Diskussion um einen möglichen Militärschlag gegen Syrien im Mittelpunkt stehen. Und das abgekühlte Verhältnis zwischen Russland und den USA. Der russische Präsident Wladimir Putin musste heute vor den Medien unangenehme Fragen beantworten.

  • Syrien-Debatte in französischer Nationalversammlung

    Militärschlag oder nicht? Auch der französische Präsident François Hollande will sich dazu nicht im Alleingang festlegen. Die Nationalversammlung hat er deshalb zu einer Sondersitzung aufgeboten. Die Debatte bleibt unverbindlich, trotzdem fallen klare Worte. Dazu live aus Paris SRF-Korrespondent Michael Gerber.

  • Hand in Hand im Gedenken an SS-Massaker

    Am 10. Juni 1944 hat eine SS-Panzerdivision im französischen Oradour-sur-Glane fast die gesamte Dorfbevölkerung ausgelöscht. Nur sechs Menschen überlebten die Erschiessungen und die von der SS gelegten Feuer. Mit einem von ihnen gedachten Frankreichs Präsident François Hollande und sein deutscher Amtskollege Joachim Gauck des Massakers. Michael Gerber hat den Überlebenden getroffen.

  • Spitzennote für die Schweiz

    In Sachen Wettbewerbsfähigkeit ist die Schweiz Weltspitze. Zum fünften Mal in Folge belegt die Schweiz den ersten Platz eines entsprechenden Rankings, das das WEF jährlich erstellt. Auf die Ränge verwiesen hat die Schweiz Singapur, Finnland und Deutschland.

  • Eidgenössischer Glamour

    Es ist dort, wo Staatsgäste der Schweiz übernachten. Und dort, wo in der sprichwörtlichen Nacht der langen Messer mutmasslich die jeweils anstehende Bundesratswahl eingefädelt wird. Das Berner Luxushotel Bellevue Palace wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die Gesellschaft für Kunstgeschichte hat ein Buch über das Hotel im Besitz der Eidgenossenschaft eröffnet. Das Hotel, wo einst Grössen wie Charlie Chaplin oder Sophia Loren logierten.