«Tagesschau» vom 26.3.2015

Beiträge

  • Co-Pilot brachte A320 absichtlich zum Absturz

    Der Stimmenrekorder der abgestürzten Germanwings-Maschine hat Erschütterndes zutage gebracht: Wie die zuständige Staatsanwaltschaft heute in Marseille erklärte, hat der Co-Pilot den Airbus 320 offenbar vorsätzlich zum Absturz gebracht. Eses sich um einen 28-jährigen Deutschen, der sich beim Mutterkonzern Lufthansa zum Piloten ausbilden liess. Zu den neusten Erkenntnisse live Berlin SRF-Korrespondent Adrian Arnold.

  • Frage nach Beurteilung von Piloten

    Bis zur Stunde steht soviel fest: Nachdem der Pilot das Cockpit verliess, blieb der Co-Pilot alleine zurück. Als der Pilot ins Cockpit zurück wollte, war dieses verriegelt. Über die Motive des Co-Piloten kann bislang nur spekuliert werden. Ein Pilot lässt sein Flugzeug abstürzen, für Passagiere ein Horror-Szenario. Wieviel wissen die Fluggesellschaften über den Zustand, über das Befinden ihrer Piloten?

  • Angehörige trauern am Unglücksort

    Am Unglücksort sind inzwischen die ersten Angehörigen der Opfer angekommen. Die Angehörigen werden von den Medien komplett abgeschirmt. Auch damit niemand auf eigene Faust zur Unfallstelle aufsteigt, ist die Zufahrt zu dem Gebirgsmassiv abgeriegelt. Live aus Frankreiche meldet sich SRF-Korrespondent Michael Gerber.

  • Jemens Präsident auf der Flucht

    Saudi-Arabien fliegt Luftangriffe im Jemen und will so die bedrängte Regierung unterstützen. Gemäss lokalen Medien soll der geflüchtete Präsident Hadi unterdessen im saudischen Riad eingetroffen sein. Im Jemen rückt die schiitische Huthi-Miliz immer weiter vor und steht vor den Toren der Hafenstadt Aden. Dazu die Einschätzungen von Experte Andreas Zumach.

  • Mehr AHV-Renten bezahlt als Beiträge eingenommen

    Zum ersten Mal seit Ende der neunziger Jahre hat die AHV wieder mehr Geld für Renten aus-gegeben, als sie an Beiträgen eingenommen hat. Das Minus beträgt 320 Millionen Franken. Nur das sehr gute Anlage-Ergebnis mit Vermögenserträgen, die fast dreimal so hoch sind wie 2013, verhindert rote Zahlen bei der AHV. Bundesrat Alain Berset überrascht das nicht.

  • Internet-Kriminalität in der Schweiz deutlich gestiegen

    Auch letztes Jahr ist die Internet-Kriminalität markant gestiegen. Zu diesem Schluss kommt die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität KOBIK in ihrem heute vorgestellten Jahresbericht. Die Zahl der Verdachtsmeldungen ist um fast elf Prozent gestiegen. Ein neueres Phänomen ist das Erpressen von kompromittierenden Nacktbildern im Internet.

  • SBB sorgt sich trotz gesteigertem Gewinn

    Die SBB hat das letzte Jahr mit einem Gewinn von 373 Millionen Franken abgeschlossen. Das ist verglichen mit den 135 Millionen im letzten Jahr deutlich mehr. Jeden Tag beförderte die SBB 1,18 Millionen Passagiere, das sind 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotzdem erachtet die SBB die finanzielle Situation als schwierig.

  • Schweiz und Griechenland verhandeln über Schwarzgeld

    Gemäss Schätzungen liegen auf Schweizer Bankkonten etwa 80 Milliarden Euro griechisches Schwarzgeld. Um an dieses Geld zu kommen, will Griechenland mit der Schweiz nun ein Steuerabkommen schliessen - heute haben die Gespräche begonnen.

  • Emil im Museum

    Das Schaffen des mittlerweile 82-Jährigen Kabarettisten Emil wird erstmals mit einer eigenen Ausstellung gewürdigt. Der Rundgang im historischen Museum in Luzern zeigt berühmte Gegenstände, Ton und Bildaufnahmen aus der Vergangenheit und der Gegenwart des beliebten Luzerners. SRF-Korrespondent Raphael Prinz begleitete Emil durch die Ausstellung.