«Tagesschau» vom 30.7.2013

Beiträge

  • Ursache des Zugunglücks im Waadtland weiterhin unklar

    Beim schweren Zugunglück in Granges-près-Marnand wurden gestern Abend ein Lokführer getötet und 25 Fahrgäste verletzt. Über die Gründe wird spekuliert. Einer der Lokführer könnte ein Rotlicht überfahren haben. Im Brennpunkt steht aber auch das veraltete Zugsicherungssystem.

  • Ungenügende Zugsicherung?

    An der Stelle, wo der Zug in Granges-près-Marnand (VD) verunglückt ist, gab es eine Zugsicherung, ein System mit dem Namen Signum. Doch diese Sicherung hat offensichtlich nicht gegriffen. Sie sei veraltet, sagt der Spezialist der ETH.

  • Sind die Schweizer Bahnen ein Sicherheitsrisiko?

    Das Bundesamt für Verkehr BAV ist zuständig für die Oberaufsicht der Bahnen. In einer Leistungsvereinbarung definiert es die Sicherheitsstandards und spricht entsprechende Kredite. Die Frage stellt sich auch nach dem aktuellen Unglück in der Waadt: haben die Schweizer Bahnen ein Sicherheitsproblem?

  • Abstimmungskampf zur Abschaffung der Wehrpflicht lanciert

    Anstelle der Wehrpflicht soll Freiwilligkeit treten, und die Armee soll kleiner werden. Das fordert die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht, die am 22. September zur Abstimmung kommt. Die Initianten haben heute ihre Kampagne lanciert.

  • Nachrichten Inland

  • Berlusconi: Letzte Instanz – erste Verurteilung?

    Sollte das höchste italienische Berufungsgericht das Urteil der vorherigen Instanzen bestätigen, droht Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi erstmals eine Haftstrafe. Doch das Urteil in der sogenannten Mediaset-Affäre dürfte sich verzögern. Einschätzungen von Italien-Korrespondent Philipp Zahn

  • Fassungslosigkeit und Bestürzung nach dem Busunglück in Italien

    38 Menschen verloren beim schweren Busunglück in der Nähe von Neapel ihr Leben. Mehrere Tausend Trauernde haben heute nun Abschied von ihnen genommen. Unter den Gästen war auch Ministerpräsident Enrico Letta.

  • Zugunglück in Spanien: Lokführer telefonierte beim Crash

    Der Lokführer des in Spanien entgleisten Zuges war bei dem Unglück offenbar abgelenkt. Der 52-Jährige soll telefoniert haben, während der Zug mit einer Geschwindigkeit von mehr als 150 Kilometern pro Stunde aus den Schienen flog. Darauf deutet die Auswertung der Blackbox hin.

  • Israelis und Palästinenser nehmen Vorgespräche auf

    Erstmals seit drei Jahren haben sich Israeli und Palästinenser wieder an einen Tisch gesetzt – in Washington, auf Einladung von US-Aussenminister John Kerry. Nach einem ersten gemeinsamen Dinner wartet auf die Unterhändler schwere Kost. Einschätzungen von Nahost-Experte Michael Lüders.

  • Manning im Hauptanklagepunkt nicht schuldig

    Der mutmassliche Wikileaks-Informant Bradley Manning ist von einem US-Militärgericht in 19 von 21 Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Freigesprochen wurde der 25-jährige Obergefreite jedoch vom Vorwurf der „Unterstützung des Feindes“, dem schwersten Anklagepunkt. Einschätzungen von USA-Korrespondentin Karin Bauer.

  • UBS zieht Schlussstrich unter ein weiteres schwieriges Kapitel

    Die UBS kauft im vierten Quartal den Rest der toxischen Papiere zurück, die sie vor 5 Jahren in grösster Not an die Nationalbank abschieben konnte. Konzernchef Sergio Ermotti begründet den Schritt mit dem guten Geschäft der letzten Monate. Einschätzungen von SRF-Wirtschaftsexpertin Marianne Fassbind.

  • Anklage gegen Uli Hoeness erhoben

    Nach seiner Selbstanzeige hat die Staatsanwaltschaft München nun Anklage gegen FC Bayern-Präsident Uli Hoeness erhoben. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung. Ob die Anklage zugelassen wird und es zu einem Prozess kommt, ist noch offen.

  • 150 Jahre Henry Ford

    Henry Ford gilt als eigentlicher Vater der Fliessband-Arbeit. Mit seiner Erfindung revolutionierte er die noch junge Autobranche und machte das Auto für die breite Masse erschwinglich. Heute wäre der Pionier 150 Jahre alt geworden.