«Tagesschau» vom 20.8.2013

Beiträge

  • Bund will EDA tiefgreifend umbauen

    Effizienter werden und gleichzeitig sparen – das soll unter dem Strich bei dem Umbau des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA rausschauen. Diplomaten und Entwicklungsarbeiter sollen neu logistisch vereint sein, über ein Dutzend Konsulate werden weltweit gestrichen.

  • Jean Ziegler soll nicht in UNO-Menschenrechtsrat

    Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats hat einige Vorbehalte gegen die Kandidatur des Genfer Soziologie-Professors für das Expertengremium des UNO-Menschenrechtsrats. Sie spricht sich gegen Ziegler aus. Dennoch bleibt der streitbare Professor Kandidat.

  • Ärger über abgeänderte Vereinbarung zu Asylsuchenden in Alpnach

    Das Beispiel von Bremgarten soll nicht wiederholt werden. Das Bundesamt für Migration hat in Alpnach, im Kanton Obwalden, eine Kehrtwende gemacht. Während in einer alten Vereinbarung den Asylsuchenden der Zugang zu gewissen Orten nicht erlaubt wird, tönt die neue Vereinbarung viel milder. Die Asylsuchenden dürfen sich demnach freier bewegen, die Bewohner von Alpnach sind darüber alles andere als erfreut.

  • Anführer der Muslimbrüder in Ägypten festgenommen

    Der 70-jährige Mohammed Badie wurde in seiner Wohnung in Kairo verhaftet. Badies Einfluss bei den Muslimbrüdern soll immens sein, selbst der abgesetzte Präsident Mursi soll auf ihn gehört haben. Die Armee klagt Badie nun wegen Anstiftung zum Mord an. Er soll verantwortlich sein für den Tod von mindestens 8 Demonstranten bei einer Anti-Mursi-Demonstration Ende Juni.

  • Pervez Musharraf steht vor Gericht

    Der ehemalige pakistanische Machthaber wird wegen Mordes angeklagt. Musharraf soll wegen Beihilfe und Verschwörung zum Mord an seiner einstigen Rivalin Benazir Bhutto schuldig sein. Bhutto war während einer Wahlkampf-Veranstaltung Ende 2007 ermordet worden. Pervez Musharraf bestreitet diese Vorwürfe und plädiert auf unschuldig. Im Fall eines Schuldspruchs drohen ihm lebenslange Haft oder die Todesstrafe.

  • Erneut Umweltkatastrophe in Fukushima

    Die AKW-Betreiberin TEPCO teilt mit, dass auf dem Gelände der Atom-Ruine 300 Tonnen hochradioaktiv verseuchtes Wasser aus einem Tank ausgelaufen ist. Grössere Mengen davon können bereits im Boden versickert sein – und das Leck besteht offenbar noch immer.

  • Kurznachrichten Ausland

  • «The Guardian» von britischem Geheimdienst unter Druck gesetzt

    Der Geheimdienst habe von der Zeitung verlangt, dass sie auf weitere Enthüllungen im Fall des amerikanischen Whistleblowers Edward Snowden verzichten müsse. Das teilt „The Guardian“ selbst mit. Falls dies so stimmt, stellt sich die Frage, wie es um die Pressefreiheit in Grossbritannien bestellt ist.

  • Schwere Überschwemmungen in Fernen Osten

    Sowohl auf den Philippinen wie auch in zwei chinesischen und russischen Provinzen haben heftige Regenfälle Tod und Zerstörung in Millilardenhöhe gebracht.

  • Insekten-Restaurant in London

    Während in der Stadt an der Themse unzählige Feinschmecker-Restaurants Englands Ruf von erbärmlicher Küche widerlegen, sorgt neuerdings ein Lokal der anderen Art für Aufsehen: es hat sich spezialisiert auf Insekten jeder Art.