«Tagesschau» vom 5.9.2015

Beiträge

  • Deutschland öffnet Flüchtlingen das Tor zum Westen

    Erst zu Fuss über die Grenze nach Österreich, dann weiter in Bussen und Bahnen nach Deutschland: Nach der Einreiseerlaubnis für Flüchtlinge aus Ungarn muss Deutschland deren Unterbringung sichern. Einschätzungen von SRF-Korrespondent Erwin Schmid aus München.

  • Österreich hält an Dublin-Regel fest

    Obwohl Österreich vergangene Nacht die Grenzen geöffnet hat, behält man sich in der Donaurepublik das Recht vor, Flüchtlinge in jene Länder zurück zu schicken, wo sie ihr erstes Asylgesuch gestellt haben. Laut Sebastian Kurz, dem österreichischen Aussenminister, gelte das Dublin-Verfahren weiterhin.

  • Deutschland stellt Dublin-Verfahren in Frage

    Anders in Deutschland: Eigentlich müssten Flüchtlinge ihre Asylanträge in dem EU-Land stellen, das sie auf ihrer Flucht als erstes betreten. So schreibt es das Dublin-Abkommen vor. Doch Deutschland setzte das Abkommen für syrische Flüchtlinge aus. Die Schweiz hält im Prinzip daran fest.

  • Illegaler Umzug für Flüchtlinge

    Weit über tausend Personen haben heute in Zürich gegen die restriktive Flüchtlingspolitik demonstriert. Weil aus der bewilligten Kundgebung eine nicht bewilligte Demonstration wurde, hat die Polizei Gummischrot und Tränengas eingesetzt.

  • BDP empfiehlt sich als lösungsorientierte Partei

    Sechs Wochen vor den eidgenössischen Wahlen hat sich heute die BDP, die bürgerlich-demokratische Partei, in Aarau zur Delegiertenversammlung getroffen. Die Partei empfiehlt sich der Wählerschaft als kompromissfähige und lösungsorientierte Partei.

  • EVP-Delegierte beschliessen dreifaches Nein

    Auch die EVP, die Evangelische Volkspartei, hat sich heute zur letzten Delegiertenversammlung vor den Wahlen im Herbst getroffen und dreimal die Nein-Parole beschlossen: Nein zum neuen Fortpflanzungsmedizingesetz, Nein zum Bau einer zweiten Gotthard-Röhre und Nein zur Durchsetzungsinitiative der SVP.

  • Le Pen gegen Le Pen

    Am Sommerkongress in Marseille will Marine Le Pen, die Parteiführerin des Front National, die Partei eigentlich auf die Regionalwahlen im Dezember einstimmen. Doch sie muss sich eines Störenfriedes aus der eigenen Familie erwehren.

  • Schweiz gegen Slowenien in Basel

    Das Duell zwischen der Schweizer Nati und Slowenien wird zu einer Art vorgezogenem Endspiel. Mit einem Sieg käme das Team von Vladimir Petkovic der EM in Frankreich einen grossen Schritt näher. Einschätzungen von SRF-Sportmoderator Rainer Maria Salzgeber.

  • 100 Jahre «Zimmerwald»

    Vor genau 100 Jahren wurde in Zimmerwald bei Bern Weltgeschichte geschrieben. Mitten im Ersten Weltkrieg trafen sich sozialistische Kriegsgegner aus ganz Europa und traten im «Zimmerwalder Manifest» für ein Ende der Kriegshandlungen ein. Die Robert-Grimm-Gesellschaft hat zusammen mit der SP Schweiz eine Tagung in Bern organisiert.