«Tagesschau» vom 4.9.2014

Beiträge

  • Leitzins so tief wie noch nie

    Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi hat heute überraschend angekündigt, dass die Leitzinsen für den Euroraum von 0,15 auf 0,05 gesenkt. Draghi begründete den Entscheid damit, dass die europäische Wirtschaft seit dem Frühling nicht mehr vom Fleck komme. Dazu live SRF-Wirtschaftsredaktor Christian Kolbe.

  • Angst vor Deflation

    Gesund ist die Wirtschaft, wenn die Leute Geld ausgeben und damit die Preise kontinuierlich leicht ansteigen. Doch im Moment liegt die Teuerungsrate bei lediglich 0.3 Prozent. Was den Konsumenten freut, nährt die Angst vor einem Preiszerfall.

  • Banken verdienen, Personal leidet

    Trotz Druck aus dem Ausland: Den Schweizer Banken geht es gut. Sie verwalten 6136 Milliarden Franken, ein Plus von 5.5 Prozent. Das zeigt das neuste Bankenbarometer, das die Bankiervereinigung heute veröffentlicht hat.

  • Nato stärkt der Ukraine den Rücken

    Es ist wohl der wichtigste Gipfel, den die Nato seit den Zeiten des Kalten Krieges abhält: Im walisischen Newport steht der Ukraine-Konflikt im Mittelpunkt. Dabei stärkt man Kiew den Rücken und verurteilt das Vorgehen von Moskau. Aber auch nicht mehr. Aus Newport meldete sich live SRF-Korrespondent Urs Gredig.

  • Weitere Angriffe in der Ukraine

    In der Ukraine bleibt die Situation angespannt. Südlich der Stadt Donezk, in Petrowka, soll es bei Granaten-Angriffen Tote gegeben haben. Auch aus der Nähe der Stadt Mariupol werden Explosionen gemeldet.

  • Informationsaustausch gegen Schweizer Steuersünder

    Jetzt geht auch die Schweiz gegen Steuersünder vor, die ihr Geld auf Bankkonten im Ausland verstecken. Der Bundesrat will im Rahmen des automatischen Informationsaustauschs Bankdaten, die aus dem Ausland in die Schweiz gelangen, an die Steuerbehörden weitergeben.

  • „Me muess halt rede mitenand“

    Es ist ein leidiges Thema in den Städten: die einen feiern, die andern wollen schlafen. Und das alles auf engem Raum. In Zürich haben sich heute Fachleute unter dem Motto “Nachtleben und Nachbarschaft“ zum 12. Kongress zur urbanen Sicherheit getroffen. Fazit: Reden miteinander hilft tatsächlich.

  • WHO kämpft gegen Suizide

    800‘000 Menschen sterben weltweit durch ihre eigene Hand. Das sind jährlich mehr Tote als in allen bewaffneten Konflikten und Naturkatastrophen zusammen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat heute alle Staaten aufgerufen, mehr zu tun, um suizidgefährdeten Menschen zu helfen.

  • Erste Kläranlage gegen Mikro-Verschmutzung

    Trotz guter Trinkwasserqualität: Das Schweizer Wasser könnte sauberer sein. Die so genannten Mikroverunreinigungen sind eine Gefahr für die Tiere im Wasser. Mit speziell aufgerüsteten Kläranlagen soll der Mikro-Dreck bekämpft werden – im Zürcherischen Dübendorf wurde heute die erste Anlage vorgestellt.

  • Briefmarke spielt Landeshymne

    Seit heute kann man Briefe schreiben, die tönen. Per Speziallack wurde eine Tonspur auf einen neue Sondermarke geprägt, sie spielt die Landeshymne. Erhältlich ist der Sondermarkenblock für fünf Franken auf der Post oder bei Philateliestellen.