«Tagesschau» vom 11.3.2014

Beiträge

  • Asbest-Opfer können doch auf Schadenersatz hoffen

    Der Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg hat ein aufsehenerregendes Urteil gefällt: bei Asbest-Opfern ist eine Verjährungsfrist von 10 Jahren unzulässig. Das heisst, Angehörige können wieder auf Schadenersatz hoffen. Mit Einschätzungen von Frédéric Krauskopf, Spezialist für Verjährungsfragen und Professor für Privatrecht an der Uni Bern.

  • Bundesrat und Ständerat wollen Präimplantations-Diagnostik PID

    Bei dem Verfahren wird das Erbgut von Embryonen kurz nach der Befruchtung im Reagenzglas untersucht. Dabei können die Gene als auch die Struktur der Chromosomen auf Defekte untersucht werden. Die Präimplantations-Diagnostik ist bis jetzt verboten, was der Bundesrat ändern will. Der Ständerat ist der Regierung heute gefolgt.

  • Reportage über betroffene Familie der PID

    Rund 50-100 Paare sind in der Schweiz pro Jahr betroffen. Ihnen würde die PID helfen. Doch weil diese bislang verboten war mussten sie aus Angst vor einer schweren Erbkrankheit auf Kinder verzichten oder eine Schwangerschaft wagen trotz eines bereits behinderten Kindes. Oder sie machen den Gang ins Ausland.

  • Nachrichten Inland

  • Hoeness hat noch mehr Geld unterschlagen als bekannt war

    Das Staunen war gross, als Uli Hoeness gestern vor Gericht ein Geständnis ablegte, wonach er viel mehr Geld hinterzogen hat als bislang bekannt. Doch auch das scheint nicht die volle Wahrheit gewesen zu sein, denn laut heutigen Erkenntnissen ist die Deliktsumme noch höher.

  • Krim vor wegweisendem Entscheid

    Am kommenden Sonntag ist die Bevölkerung der Krim an die Urne gerufen, um über eine Abspaltung von der Ukraine zu entscheiden. Das regionale, prorussische Parlament hat bereits heute die Krim für unabhängig erklärt. Dies ist laut den Behörden nötig, um einen späteren Beitritt der Krim zu Russland möglich zu machen. Mit Einschätzungen von Korrespondent Christof Wanner.

  • Heftige Propaganda auf der Krim

    Überall auf der Krim sind Plakate zu finden, auf welchen der Urnengang vom 16.März als ganz drastischer dargestellt ist: die Bürger haben die Wahl zwischen einer Krim mit Hakenkreuz oder einer Krim in den russischen Nationalfarben.

  • Malaysisches Linienflugzeug weiterhin verschollen

    Die Behörden kommen bei der Suche nach der Maschine der Malaysia Airlines nicht vom Fleck. Was die beiden Passagiere betrifft, welche die Unglücks-Maschine mit gestohlenen Pässen betreten haben, geben sie allerdings Entwarnung. Dafür haben die Suchmannschaften das Suchfeld weit vergrössert. Gesucht wird nun auch auf dem Land und in der Strasse von Malakka.

  • Drei Jahre nach Fukushima-Katastrophe sind Spuren noch sichtbar

    Es war vor genau drei Jahren, als um 14 Uhr 46 Lokalzeit die Erde vor Japan stark bebte. Die Folgen sind bekannt: ein Tsunami kostete fast 20 000 Menschen das Leben, vom AKW von Fukushima sind fast nur noch Trümmer geblieben. Doch die Spuren dieser Katastrophe sind nach wie vor gut sichtbar.

  • «Wiederkäuer» mit Bühnen-Revival nach Vierteljahrhundert

    Vor 24 Jahren begeisterte ein Trio um einen Österreicher und zwei Schweizer das Publikum mit Parodien aus der Show- und Musikwelt. Unterdessen ist jeder des Trios seinen eigenen Weg gegangen. Doch nun, 24 Jahre nach der Erstaufführung ihres Programms geben die «Wiederkäuer» in Luzern ein Revival.