«Tagesschau» vom 27.3.2014

Beiträge

  • Julia Timoschenko tritt an

    Die frühere ukrainische Regierungschefin macht es heute offiziell: sie kandidiert für die Präsidentschaftswahlen am 25. Mai. Bei der Bekanntgabe ihrer Kandidatur sagte die Pro-Europäerin Russland den Kampf an.

  • Putins Aussagen beunruhigen in Ukraine

    Die ukrainische Übergangs-Regierung betrachtet mit Sorge, was an der Grenze zu Russland passiert: Beunruhigt hat sie insbesondere die Äusserung von Russlands Präsident Putin, wonach er die Lage in der Ukraine genau beobachten werde. Es sei wichtig, Russlands Bürger zu schützen, wenn sie durch Extremisten bedroht würden. Ähnlich hatte Putin auch das russische Eingreifen auf der Krim gerechtfertigt

  • Gaben Wirtschaftsinteressen den Ausschlag?

    Der Bundesrat hat gestern entschieden, keine Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Grund – die Schweiz solle im Sinne der guten Dienste und der Rolle als Vermittlerin unabhängig bleiben. Bleibt die Frage, welche Rolle die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen der Schweiz zu Russland für diesen Entscheid gespielt haben.

  • Internetbetrüger werden immer dreister

    Wer im Internet aktiv ist, der sollte aufpassen. Darin tummlen sich nämliche auch manche nicht mit der Absicht einzukaufen, Ferien zu buchen oder Medien zu konsumieren. Internet-Betrüger sind vor allem darauf aus, Passwörter zu stehen. Und dabei werden sie immer dreister - zu diesem Schluss kommt die Meldestelle für Internetkriminalität des Bundes.

  • Abstimmungskampf um Mindestlohn hat begonnen

    Am 18. Mai entscheidet sich an der Urne, ob künftig Arbeitnehmerinnen und Arbeitnhemer in der Schweiz mindestens 4000 Franken pro Monat verdienen sollen. Heute hat das bürgerliche Nein-Komitee gewarnt, diese Initiative schütze Arbeiter nicht, sie vernichte hingegen Arbeitsplätze.

  • Deutsche streikten an allen Fronten

    Das öffentliche Deutschland stand beinahe still heute - wegen eines landesweiten Streiks von Angestellten des öffentlichen Dienstes. Kinderkrippen blieben geschlossen, Stadtbusse im Depot - und auch an Flughäfen mussten sich Reisende auf längere Wartezeiten einstellen.

  • Kunsterbe Gurlitt will Raubkunst doch zurückgeben

    Ursprünglich hat sich Cornelius Gurlitt in der Affäre um seinen Bilderschatz geweigert, allfällige Raubkunst aus der Nazi-Zeit zurückzugeben. Jetzt aber erklärt sich der Münchner Kunsterbe doch bereit dazu. Laut Recherchen des deutschen Fernsehens und der Süddeutschen Zeitung hat Gurlitt ausserdem in einem Haus in Salzburg noch weit mehr Kunstwerke gehortet, als bisher angenommen

  • Nachrichten Ausland

  • Obama zu Besuch beim Papst

    Als vor einem Jahr Papst Franziskus feierlich als neues katholisches Kirchenoberhaupt eingesetzt wurde, waren viele Staatsoberhäupter dabei - US-Präsident Barack Obama aber schickte seinen Vize. Heute holte er das Treffen nach, der amerikanische Präsident machte auf seiner Europa-Tour Halt im Vatikan.

  • Nationalpark feiert 100. Geburtstag

    Wanderparadies, Heimat wilder Tiere und Natur - exakt heute vor 100 Jahren wurde der Schweizerische Nationalpark per Bundesbeschluss aus der Taufe gehoben. In Zürich wurden deshalb die umfangreichen Feierlichkeiten vorgestellt, die zum 100-Jahr-Jubiläum des Schweizerischen Nationalparks geplant sind. Die Tagesschau besuchte zudem ein Naturpark-Projekt in Schaffhausen.

  • Mirjam Otts Team löst sich auf

    Das erfolgreiche Davoser Curling-Team mit Skip Mirjam Ott löst sich auf. Ob die einzelnen Spielerinnen nach einer Pause in den Spitzensport zurückkehren, steht noch nicht fest.

  • Jodlerfest in der Jodeldiaspora

    Nach dem „Eidgenössischen“ der Schwinger sind dieses Jahr die Jodler und Fahnenschwinger an der Reihe. Zum ersten Mal findet das Jodlerfest im Kanton Graubünden statt - einem Kanton mit einer verhältnismässig kleinen Jodlerszene. Deshalb werden in Davos auch weniger Besucher erwartet - rund 80'000. In vergangenen Ausgaben waren jeweils bis zu 350'000 angereist.