«Tagesschau» vom 3.9.2014

Beiträge

  • Putin nährt Hoffnung auf Frieden

    Aus der Ukraine und Russland kommen heute widersprüchliche Signale bezügliche des Konflikts in der Ostukraine. Kiew meldete eine dauerhafte Waffenruhe und dann eine Feuerpause. Russland dementierte, Präsident Putin präsentierte einen Plan, ein Friedensabkommen bis Freitag sei möglich. Live aus der Frontstadt Mariupol im Osten der Ukraine meldet sich SRF-Korrespondent Christoph Franzen.

  • Obama in den baltischen Staaten

    Einen Tag vor dem NATO-Gipfel in Wales hat US-Präsident Obama Estland besucht. Im Baltikum, den ehemaligen Sowjetstaaten Estland, Lettland und Litauen ist die Sorge gross, dass Russland wie in der Ukraine die russischen Minderheiten unter seine Fittiche nehmen könnte. Umso willkommener Obamas Beruhigung: Die NATO beschütze jedes einzelne Mitglied - also auch die baltischen Staaten.

  • Armee wird kleiner und teurer

    Deutlich kleiner, schlagkräftiger und vor allem viel rascher einsatzbereit - so soll die Schweizer Armee der Zukunft aussehen. Der Personalbestand wird massiv verkleinert; die Dienst- und Ausbildungszeiten werden verkürzt. Der Bundesrat hat heute die entsprechenden Pläne von Verteidigungsminister Ueli Maurer gutgeheissen. Die Armee verfügt künftig über einen Vier-Jahres-Kredit von fast 20 Milliarden Franken. Dazu die Einschätzungen von SRF-Bundeshausredaktor Hanspeter Trütsch.

  • In Dübendorf wird weiter geflogen

    Auf dem Flugplatz Dübendorf in der Nähe von Zürich soll weiterhin geflogen werden. Das hat der Bundesrat heute entschieden. Militärhelikopter einerseits, vor allem aber zivile Kleinflugzeuge. Die Zahl der Flugbewegungen könnte sich so verdoppeln. In den betroffenen Gebieten ist man nicht erfreut.

  • „Milchkuh“-Initiative ohne Gegenvorschlag

    Automobilisten, Motorradfahrer, Lastwagenfahrer und andere Strassenbenützer würden zunehmend zur Milchkuh der Nation, sagen die Urheber der so genannten „Milchkuh-Initiative“. Sie verlangt, dass sämtliche Erträge der Mineralölsteuer nur für den Bau und den Betrieb von Nationalstrassen sowie für Infrastrukturmassnahmen verwendet werden. Der Bundesrat lehnt diese Initiative ohne Gegenvorschlag ab.

  • Asylverfahren sollen kürzer werden

    Asylgesuche sollen künftig schneller abgehandelt werden, maximal 140 Tage soll ein Verfahren in den meisten Fällen noch dauern. Darauf hat sich der Bund mit den Kantonen und Gemeinden schon geeinigt. Jetzt muss das Parlament noch zustimmen. Heute hat der Bundesrat die entsprechende Gesetzesvorlage verabschiedet.

  • Wieder Journalist vom "IS" enthauptet

    Die Terror-Truppen "IS", haben erneut eine Geisel vor laufender Kamera enthauptet. Das Opfer ist der amerikanische Journalist Steven Sotloff, und die Botschaft: Rache für die Bombardierung von IS-Kämpfern im Irak. Das weisse Haus hat die Echtheit des Videos bestätigt. Präsident Obama spricht von einem barbarischen Akt.

  • Schweizer Angebot gegen amerikanisches Internet-TV

    Dank des Internets haben sich die Möglichkeiten des TV-Konsums vervielfältigt, der Zuschauer kann sich sein Programm mehr oder weniger nach Belieben zusammenstellen. Vorreiter dieser Entwicklung ist der amerikanische Internet-Dienst Netflix, der eine Unmenge an TV-Inhalten gegen eine geringe Abo-Gebühr anbietet. UPC Cablecom reagiert mit einem eigenen Angebot auf die amerikanische Konkurrenz, mit Filmen und einer selbst produzierten Serie.

  • Werden Berge zum Vergnügungspark?

    Spektakuläre Bauarbeiten heute Morgen auf 3000 Meter über Meer in Les Diablerets in der Romandie. Per Helikopter wurden die Hauptseile einer geplanten Hängebrücke montiert. Laut den Betreibern wird es die erste Hängebrücke der Welt sein, die zwei Berggipfel miteinander verbindet. Kritiker hingegen fragen, ob es die Brücke tatsächlich braucht oder ob Berge immer mehr nur dem Fun dienen. Die Brücke ist eine von cielen.