«Tagesschau» vom 21.2.2014

Beiträge

  • Kompromiss in der Ukraine

    In der Ukraine zeichnet sich eine politische Lösung ab. Die Opposition und Präsident Viktor Janukowitsch haben sich mit Vermittlern aus der EU und Russland auf einen Kompromiss geeinigt. Unter anderem auf vorgezogene Präsidentschaftswahlen und die Bildung einer neuen Regierung. Ob sich damit die Lage beruhig, bleibt ungewiss. Aus Kiew und Brüssel melden sich die SRF-Korrespondenten Christoph Franzen und Jonas Projer.

  • Zufriedene Leuthard nach Berlin-Besuch

    Für die Schweiz könnte es einer der grössten Trümpfe in den künftigen Verhandlungen mit der EU sein: die Lage im europäischen Strommarkt als Speicherplatz für Energie aus Europa. Darum drehte sich auch das Treffen von Energieministerin Doris Leuthard mit dem deutschen Vizekanzler und Energieminister Sigmar Gabriel. Leuthard zeigte sich nach dem Gespräch zufrieden.

  • Strategien nach dem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative

    Das JA zur Einwanderungs-Initiative hat unbestreitbar für eine Menge Gesprächsstoff gesorgt. Heute trafen sich die Fraktionen zur Vorbereitung der Frühlingssession, die in zehn Tagen beginnt. Sie diskutierten auch darüber, wie es weiter gehen soll nach Annahme der Initiative, und welche Rolle das Thema an der Session spielen soll.

  • Aargau als Pionier im Asylwesen

    Der Kanton Aargau ändert seine Strategie bei der Unterbringung von Asylbewerbern. Statt vieler kleiner Unterkünfte in den Dörfern soll es künftig wenige grosse geben. Damit liegt der Aargau ganz auf der Linie des Bundes, der bei der Erstaufnahme von Asylbewerbern auch auf wenige Bundeszentren setzt.

  • Renzi ist bereit zum Regieren

    Der designierte italienische Ministerpräsident Matteo Renzi von den Sozialdemokraten hat heute seine Regierung mit 16 Ministern vorgestellt. Innenminister bleibt Angelino Alfano, der einstiege Kronprinz von Silvio Berlusconi und Chef der Mitte-Rechts-Partei NCD (Nuova Centrodestra).

  • Putin-Kritiker verurteilt

    In Moskau sind acht Oppositionelle schuldig gesprochen worden, die vor zwei Jahren gegen die Wahl Putins protestiert hatten. Den Verurteilten drohen jetzt mehrere Jahre Straflager. Sie seien mit Gewalt gegen Polizisten vorgegangen, befindet das Gericht. Menschenrechtler widersprechen dieser Darstellung.

  • Rühl wird Economiesuisse-Direktorin

    Einstimmig hat der Vorstand des Wirtschaftsdachverbandes Monika Rühl als gewählt. Die Anforderungen an die 50jährige ehemalige Diplomatin und gegenwärtige Generalsekretärin des Wirtschaftsdepartements von Bundesrat Johann Schneider-Ammann, die auf dem ersten Chefinnen-Sessel beim grössten Wirtschafts-Verband der Schweiz Platz nimmt, will den Economiesuisse wieder näher zum Volk bringen.

  • Enttäuschende Skicrosserinnen in Sotschi

    Die Schweizerinnen hatten während der Weltcup-Saison die Skicross-Rennen dominiert. Entsprechend gross waren die Erwartungen. Doch alle vier Fahrerinnen schienen vom Pech verfolgt. Als beste wurde Fanny Smith Achte.

  • Schneewittchen zum Geburtstag

    Heinz Holliger gilt als einer der besten Oboisten der Gegenwart und hat sich auch als Dirigent und Komponist einen Namen gemacht. Anlässlich seines 75. Geburtstags führt das Theater Basel seine Oper "Schneewittchen" auf. Holliger hat das Werk vor 16 Jahren komponiert und gestern Abend die Premiere selbst dirigiert.