«Tagesschau» vom 16.9.2015

Beiträge

  • Höhere Mehrwertsteuer für die AHV

    Am dritten Tag der Debatte über die Reform der Altersvorsorge im Ständerat hat sich dieser für eine höhere Mehrwertsteuer ausgesprochen. Sie soll um ein Steuerprozent angehoben werden. Bereits zuvor beschlossen hatte der Rat ein höheres Frauen-Rentenalter und tiefere Pensionskassenrenten. Einschätzungen von Bundeshaus-Korrespondent Fritz Reimann

  • Nationalrat unterstützt automatischen Informationsaustausch

    Schweizer Banken sollen einerseits regelmässig Informationen von ausländischen Kunden weiterleiten, anderseits aber auch spontan Amtshilfe leisten dürfen, wenn sie auf verdächtige Konten stossen. Das hat der Nationalrat beschlossen.

  • Verurteilungen nach Insieme-Debakel

    Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat den früheren Beschaffungschef der eidgenössischen Steuerverwaltung sowie zwei mitangeklagte IT-Unternehmer verurteilt. Dies im Zusammenhang mit dem ehemaligen Informatikprojekt des Bundes Insieme. Einschätzungen des Beschaffungsrechts-Experten Peter Galli

  • Rolf Erb muss definitiv ins Gefängnis

    Das Bundesgericht hat das Urteil gegen den letzten Chef des Winterthurer Erb-Konzerns Rolf Erb bestätigt. Er muss für sieben Jahre ins Gefängnis wegen Betrugs und Urkundenfälschung.

  • Flüchtlinge auf der Balkanroute vermehrt über Kroatien

    Weil Ungarn die Flüchtlinge nicht mehr passieren lässt, versuchen die Menschen nun vermehrt, über Kroatien nach Westeuropa zu gelangen. Einschätzungen von Sonderkorrespondent Marcel Anderwert.

  • Thomas Klühr wird neuer Swiss-Chef

    Der Deutsche Thomas Klühr wird ab Februar die Geschicke der Schweizer Airline leiten. Er übernimmt den Posten von Harry Hohmeister, der zum Mutterkonzern Lufthansa wechselt.

  • Nachrichten Ausland

    Gemäss eines UNO-Berichts wurden in Sri Lanka während des Bürgerkriegs „sehr wahrscheinlich“ Kriegsverbrechen begangen. Der UNO-Menschenrechtskommissar Said Raad al-Hussein will deshalb, dass die Kriegsgräuel von einem Sondertribunal untersucht werden.

  • Neues Verteidigungsgesetz in Japan kurz vor Umsetzung

    Ende Woche soll das umstrittene neue Gesetz in Kraft treten. Es ermöglicht den japanischen Truppen, ihre Verbündeten zu unterstützen. Nach wie vor gibt es aber im Volk grossen Widerstand gegen das Vorhaben der Regierung.

  • Der chinesische Künstler Ai Wei Wei in London

    Diesen Sommer erhielt Ai Wei Wei seinen Pass wieder zurück, nachdem der Künstler 2011 in seiner Heimat wegen angeblicher Steuervergehen festgenommen wurde. Nun kann er in London erstmals wieder an der eigenen Ausstellung teilnehmen.