«Tagesschau» vom 20.2.2014

Beiträge

  • Ukraine: Noch mehr Tote statt Waffenruhe

    Gestern Abend keimte Hoffnung auf: In der Ukraine einigte sich die Opposition und Präsident Viktor Janukowitsch auf eine Waffenruhe. Doch schon während der Nacht wurde sie gebrochen. Nach den neuerlichen Schusswechseln ist die Rede von 70 Toten, vor allem auf Seiten der Demonstranten. Heute trafen sich die Aussenminister von Deutschland, Frankreich und Polen mit Janukowitsch. Die anderen 25 EU-Aussenminister diskutieren derweil in Brüssel über Sanktionen. Einschätzungen von Christoph Franzen und Jonas Projer, SRF-Korrespondenten in Kiew und Brüssel

  • Schweizer Chefdiplomat in schwieriger Mission

    Die Reaktionen aus der EU nach dem Schweizer Ja zur Masseinwanderungsinitiative machten es deutlich: Die Personenfreizügigkeit ist eigentlich nicht verhandelbar. Doch genau um ein Entgegenkommen in dieser Frage bemühte sich heute der Schweizer Chefdiplomat Yves Rossier. Das Treffen mit seinem Amtskollegen in Brüssel verlief ergebnislos. Einschätzungen von SRF-Korrespondent Jonas Projer in Brüssel

  • Ausländer-Statistik Schweiz

    Passend zum Thema Zuwanderung hat das Bundesamt für Migration heute die neue Ausländer-statistik veröffentlicht. Demnach sind im letzten Jahr 61'570 Menschen aus dem Ausland in die Schweiz gezogen.

  • Bundesrätlicher Einsatz für mehr Organspenden

    52 Menschen starben letztes Jahr in der Schweiz, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhielten. An dieser Knappheit will der Bundesrat etwas ändern, Gesundheitsminister Alain Berset zeigte heute auf, wie ein Aktionsplan von Bund und Kantonen Abhilfe schaffen soll.

  • Nachrichten Ausland

  • Woher das Gold kommt

    Erstmals seit 33 Jahren hat die Eidgenössische Zollverwaltung öffentlich gemacht, aus welchen Ländern wieviel Gold in die Schweiz importiert wurde. An der Spitze stehen Grossbritannien und die USA. Wo das Gold gefördert wurde und ob dabei Menschenrechte eingehalten wurden, darüber sagt die Statistik nichts.

  • Bei Economiesuisse solls eine Frau richten

    Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse macht schwere Zeiten durch: Abgänge, Abstimmunsgsniederlagen. Jetzt soll eine Frau den Verband wieder auf Vordermann bringen: Monika Rühl, die ehemalige Diplomatin und heutige Generalsekretärin des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung steht vor der Wahl zur Economiesuisse-Direktorin.

  • Facebook zahlt 19 Milliarden Dollar für WhatsApp

    Das ist ein weiterer Paukenschlag vom weltweit grössten sozialen Netzwerk: In der grössten Übernahme seiner Geschichte schnappt sich Facebook den beliebten Kurznachrichtendienst WhatsApp – für 19 Milliarden Dollar.

  • Schweizer Eishockey-Frauen gewinnen Bronze

    Kaum ein Tag ohne Medaille: Heute erkämpften sich die Eishockeyianerinnen Bronze im kleinen Final gegen Schweden. Nach 40 Minuten lagen die Schweizerinnen noch 0:2 zurück. Schliesslich gewannen sie mit 4:3.

  • Wieder «Leder» für Mirjam Ott

    Ohne die ersehnte Medaille blieben die Curlerinnen um Skip Mirjam Ott. Die Silbermedaillengewinnerin von Turin 2006 erreichte wie vor Jahren den undankbaren vierten Platz. Im kleinen Final verloren sie gegen Grossbritannien.

  • Bund ehrt Schriftsteller

    Zum zweiten Mal zeichnet das Bundesamt für Kultur Schweizer Literatur aus. Von insgesamt 137 Werken erhalten 7 eine Preissumme von 25‘000 Franken. Am Abend fand die Preisvergabe statt, mit dabei der Schweizer Kulturminister Alain Berset.