«Tagesschau» vom 22.4.2015

Beiträge

  • Bundesrat kämpft gegen missbräuchliche Konkurse

    In der Schweiz werden heute 12‘000 Konkurse pro Jahr eröffnet. Geschätzte mehrere hundert Fälle pro Jahr dürften missbräuchlich sein. Das Ziel: Ein Arbeitgeber will sich so seinen Lohnverpflichtungen entziehen. Da will der Bundesrat jetzt einen Riegel schieben und Geschäftsleitungsmitglieder persönlich haften lassen.

  • Gazprom droht Milliardenbusse

    Zu hohe Preise und abgeschottete Märkte - so lauten die Vorwürfe der EU-Kommission gegen die russische Gasfirma Gazprom. Der Staatskonzern schalte in Osteuropa die Konkurrenz aus und treibe die Preise hoch. Nun droht Brüssel Gazprom mit einer Milliarden-Geldbusse. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück. Aus Moskau Einschätzung dazu von Christoph Wanner.

  • Forsche EU-Wettbewerbshüterin

    Das Verfahren gegen Gazprom angekündigt hat eine der einflussreichsten Politikerinnen in der EU-Kommission, die Dänin Margrethe Vestager. Seit sie für das Wettbewerbsdossier verantwortlich ist, folgt ein Mega-Verfahren dem anderen.

  • Attentäter vor Tat geschnappt

    Ein 24 Jahre alter Informatikstudent soll in Frankreich einen Anschlag auf Kirchen geplant haben. Das Attentat habe unmittelbar bevorgestanden, am Sonntag wurde der französisch-algerische Doppelbürger festgenommen. Der Fall gibt der französischen Regierung Rückendeckung für ihr umstrittenes Anti-Terror-Gesetz.

  • Auslandnachrichten

  • Italiens Parlament debattiert über Flüchtlingsdrama

    Das Flüchtlingsdrama von Samstagnacht hat ganz Europa aufgeschreckt. Direkt betroffen ist Italien, wo Tausende von Menschen in ihren Booten ankommen. Auch im italienischen Parlament war die Flüchtlings-Situation heute das grosse Thema.

  • Afrikanische Union zu Gast in Brüssel

    Der Zeitpunkt ist Zufall: die EU-Kommission und die Afrikanische Union haben sich zu ihrer jährlichen Sitzung in Brüssel getroffen. Natürlich war da die Flüchtlingskrise eines der wichtigsten Themen. Wer konkrete Entscheide erwartete, wurde aber enttäuscht. SRF-Afrikakorrespondent Patrik Wülser mit Einschätzungen live aus Nairobi.

  • Flüchtlingsdrama stellt Hochseeschiffe vor Probleme

    Im Mittelmeer verlaufen wichtige Handelsrouten von Frachtschiffen und Tankern. Wenn Bootsflüchtlinge mit ihren maroden Booten zu kentern drohen, dann sind es oft Besatzungen solcher Schiffe, die erste Hilfe leisten. Doch diese Rettungsaktionen stellen die Frachtercrews vor grosse Probleme.

  • Asien und Afrika wollen näher zusammenrücken

    Die meisten Menschen leben in Afrika und in Asien - nämlich über 70 Prozent. Damit werden diese beiden Kontinente für die Weltwirtschaft immer wichtiger. Deshalb wollen sie künftig noch stärker zusammenspannen. Darum geht’s bei einer gemeinsamen Konferenz in Indonesien.

  • Claude Nicollier über die Faszination Hubble

    Explodierende Sterne, ferne Galaxien. Seit 25 Jahren faszinieren und inspirieren Bilder des Weltraum-Teleskops Hubble. Einer, der eine spezielle Beziehung zum fliegenden Observatorium hat, ist Claude Nicollier .