Am Ende geht man nackt

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Nachdem eine Frau aus Kamerun bei einem Brandanschlag getötet wurde, ermittelt Kriminalhauptkommissar Voss Undercover in der Flüchtlingsunterkunft. «Tatort - Am Ende geht man nackt», den SRF 1 als Fernsehfilmpremiere zeigt, wurde vom Schweizer Markus Imboden inszeniert.

Bei einem Brandanschlag auf eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Bamberg kommt Neyla Mafany (Dayan Kodua) aus Kamerun ums Leben. Als der Brandsatz von der Strasse aus in die Gemeinschaftsküche flog, war sie im Vorratsraum. Der Fluchtweg war durch eine nur von der Küche aus zu verriegelnde Tür versperrt. Für die Ermittler der Mordkommission Franken stellt sich die Frage, ob jemand in der Küche die Situation ausgenutzt und die Tür verriegelt hat. Keiner der Anwohner hat etwas gesehen. Keiner der Flüchtlinge macht eine Aussage. Niemand will Schwierigkeiten.

Während die Ermittler Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel), Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) und Sebastian Fleischer (Andreas Leopold Schadt) den Fall polizeilich aufnehmen, ist Kriminalhauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs) noch auf dem Rückflug aus dem Kaukasus. Er hat dort seine Grossmutter besucht.

Da ihn in der Flüchtlingsunterkunft noch niemand kennt, kommt Voss auf die Idee, als vermeintlich tschetschenischer Flüchtling verdeckt zu ermitteln. Keiner der Bewohner stammt aus Tschetschenien. Und Felix bringt mit seinem Wissen um Land und Sprache ideale Voraussetzungen für eine verdeckt Ermittlung mit. Während Paula, Wanda und Fleischer offizielle Befragungen vornehmen, versucht Voss als Erso Maschadow in der Unterkunft Vertrauen aufzubauen und so von innen an Informationen zu kommen. Mit Bedacht nähert er sich Said Gashi (Yasin El Harrouk), der unter den Flüchtlingen das Sagen hat. Mit dem traumatisierten jungen Syrer Basem (Mohammed Issa) verbindet ihn bald mehr.