Babbeldasch

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Beim Dreh des neuesten Ludwigshafen-Tatort setzte Regisseur Axel Ranisch auf Improvisation. Ein Jahr lang entwickelte er ohne festes Drehbuch mit den Darstellern, darunter viele Laien, die Figuren und den Handlungsfaden. SRF 1 zeigt das «Tatort»-Experiment als Fernsehfilmpremiere.

Sophie Fettèr, Gründerin und Herz des Ludwigshafener Theaters Babbeldasch, stirbt während einer Vorstellung an einem allergischen Schock. LKA-Ermittlerin Johanna Stern (Lisa Bitter) übernimmt die Ermittlungen und muss die Frage klären, ob Sophie womöglich mit Absicht getötet wurde, während ihre Kollegin, Hauptkommissarin Odenthal (Ulrike Folkerts), eigentlich Überstunden abbummeln soll. Aber Lena war in der entscheidenden Vorstellung im Theater und nutzt die Verbindung, um inkognito hinter die Kulissen zu blicken - wo sie miterlebt, wie unter den Theaterleuten Trauer und Bestürzung, alte Feindschaften und neue Hoffnungen kursieren.

Immer hatte Sophie mit Charme und Durchsetzungsfähigkeit alles zusammengehalten. Und auch jetzt noch mischt sie mit, denn sie erscheint Lena im Traum und verlangt von ihr, ihren Mörder zu finden, bevor alles auseinanderbricht. Im Theater brodelt es, Kopper ist auf Urlaub in Italien, Johanna sammelt erfolgreich Indizien - und Lena gerät immer mehr in ein Zwischenreich aus Ermittlung, Bühne und Traumgeschehen.