Der König der Gosse

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Der Dresdner «Tatort» spielt im Umfeld eines Sozialunternehmers, auf den zwei Mordanschläge verübt werden. In Verdacht gerät auch der Bruder des Opfers, der vom Schweizer Schauspieler Urs Jucker gespielt wird. Dieser war schon in mehreren «Tatort»-Folgen in Nebenrollen zu sehen.

Auch gute Menschen können sterben. Der beliebte Sozialunternehmer Hans-Martin Taubert (Michael Sideris) stürzt von einer Brücke und überlebt schwer verletzt. Die Dresdner Ermittlerinnen Henni Sieland (Alwara Höfels) und Karin Gorniak (Karin Hanczewski) treffen auf drei obdachlose Zeugen, die behaupten, Taubert sei von der Brücke geworfen worden.
Taubert hatte die «Berberhilfe» gegründet, ein Unternehmen, das sich um die Unterbringung von Obdachlosen und anderen Hilfsbedürftigen kümmert. Er ist durch die Armen reich geworden und macht daraus öffentlich auch keinen Hehl. Die drei Obdachlosen behaupten, Tauberts Security zu sein - in letzter Zeit wurde er häufig bedroht.

Auch Tauberts Bruder Hajo (Urs Jucker) gerät ins Visier der Ermittlerinnen: Deutlich weniger geschäftstüchtig als Taubert, hatte Hajo sich für eine zwielichtige Unternehmung bei ihm Geld geliehen. Taubert pochte, Bruderliebe hin oder her, auf Rückzahlung.

Kurz darauf wird im Spital ein weiterer Anschlag auf Taubert verübt - diesmal mit tödlichem Ausgang. Die Arbeit für die Menschen am Rand der Gesellschaft ist so lukrativ, dass um den Profit mit allen Mitteln gekämpft wird. Die Kommissarinnen nehmen auch Tauberts Konkurrenten ins Visier. Dabei bekommen sie unerwünschte Unterstützung von Wiebke Lohkamp (Jule Böwe), einer Kollegin aus dem Betrugsdezernat, mit deren Hilfe die Ermittlerinnen eine ganz neue Seite an ihrem Chef (Martin Brambach) entdecken.