Der rote Schatten

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Die Stuttgarter Hauptkommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz vermuten, dass ein ehemaliger V-Mann des Verfassungsschutzes hinter dem Tod von Marianne Heider steckt. Dominik Graf inszeniert einen «Tatort», in dem Ereignisse aus der RAF-Zeit ihre Schatten bis in die heutige Zeit werfen.

40 Jahre liegen der Deutsche Herbst und die Todesnacht von Stammheim zurück. In ihrem jüngsten Fall stellen die Stuttgarter Kriminalhauptkommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz fest, dass die Folgen dieser traumatischen Zeit bis in die Gegenwart reichen und ihren aktuellen Fall beeinflussen.
Marianne Heider kam angeblich bei einem Badewannenunfall ums Leben. Ihr Exmann Christoph glaubt jedoch, dass sie von ihrem aktuellen Lebensgefährten Georg Jordan ermordet wurde. Christoph Heider wird dabei ertappt, wie er den Leichnam aus der Friedhofskapelle entführt, um ihn im Ausland obduzieren zu lassen.
Für Lannert und Bootz sollte das gar kein Fall sein - immerhin hat die Oberstaatsanwaltschaft Mariannes Tod bereits als Unfall zu den Akten gelegt. Doch die beiden finden Heiders Argumente glaubwürdig genug, um der Sache nachzugehen. Dabei stellen sie fest, dass Jordan in den 1970er-Jahren als V-Mann für den Verfassungsschutz gegen die RAF eingesetzt war. Ist das der Grund dafür, dass die Kommissare bei den Ermittlungen ständig auf Widerstand aus Polizeibehörde und Staatsanwaltschaft stossen?