Der scheidende Schupo

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Die Weimarer Ermittler müssen einen Mörder jagen, der auf ihren Kollegen Lupo zuerst einen Bombenanschlag verübt und ihn dann vergiftet. Das Motiv scheint klar: Lupo ist der nicht anerkannte Sohn eines Porzellanfabrikanten. SRF 1 zeigt «Tatort – Der scheidende Schupo» als Fernsehfilmpremiere.

Ludwig Maria Pohl (Arndt Schwerig-Sohnrey), genannt Lupo, ist auf der Dienststelle der Weimarer Polizei ein von den meisten wenig beachteter Kollege. Das ändert sich schlagartig, als zuerst ein Bombenanschlag auf ihn verübt und kurz darauf eine tödliche Rizinvergiftung bei ihm festgestellt wird. Er hat nur noch zwei Tage zu leben.

Die Hauptkommissare Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen), die auf den Fall angesetzt werden, finden heraus, dass Lupo der bislang unbekannte Sohn des kürzlich verstorbenen Besitzers einer traditionsreichen Thüringer Porzellanmanufaktur ist. Lupo steht damit ein Drittel des beträchtlichen Erbes zu. Seine neugewonnenen Schwestern Amelie (Laura Tonke) und Desiree Scholder (Katharina Heyer) sind davon alles andere als begeistert. Beide hätten somit ein Mordmotiv.

Ins Visier der Ermittlungen gerät auch Amelies Freund Ringo (Florian Panzer), den Lupo vor fünf Jahren ins Gefängnis gebracht hat und der erst seit Kurzem wieder auf freiem Fuss ist. Und welche Rolle spielt Ringos Mutter Olga Kruschwitz (Carmen-Maja Antoni), die Lupos Erbschaftsanspruch mit einem Vaterschaftstest durchsetzte? Lupo hat sich in den letzten Jahren liebevoll um die alte Dame gekümmert.

Als der Todgeweihte in seiner Verzweiflung den Kommissariatsleiter als Geisel nimmt und so die Kommissare zwingen will, ihm seinen Mörder auszuhändigen, erhalten die Ermittlungen eine neue Dynamik.