Die letzte Wiesn

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Während des Oktoberfests in München wird ein Italiener tot aufgefunden. Das Toxscreening zeigt, dass er Spuren von Liquid Ecstasy im Blut hatte. Als klar wird, dass weitere Festbesucher die Droge konsumiert haben, sind die Kommissare gefordert, denn in Verbindung mit zuviel Alkohol ist sie tödlich.

Es ist Oktober. Hauptkommissar Leitmayr (Udo Wachtveitl) verlässt München, er geht in Urlaub. Wie jedes Jahr. Denn es ist Oktoberfest, die sogenannte Wiesn und die erträgt er nicht. Doch kaum in Italien angekommen, ruft sein Kollege Batic (Miroslav Nemec) ihn zurück. Auf der Geldbörse eines Wiesnbesuchers, der am Morgen tot aufgefunden wurde, waren ausgerechnet seine Fingerabdrücke. Leitmayr hatte dem Italiener auf dem Weg zum Bahnhof noch das Portemonnaie in die Tasche zurückgeschoben. Er schien komplett betrunken zu sein.

Doch laut Obduktionsbericht hatte der Tote nur 0,7 Promille. Offenbar war also nicht das Wiesnbier für den desolaten Zustand des Italieners verantwortlich. Das Toxscreening zeigt: In seinem Blut war GHB, Liquid Ecstasy. Und er war nicht der einzige Fall. Im Amperbräuzelt häufen sich die GHB-Fälle rapide. Für Batic und Leitmayr drängt die Zeit. Denn in Verbindung mit Alkohol kann GHB tödlich sein.

Ein Fall aus einer Welt, in der viel verdient und viel getrunken wird. Eine Welt, in der die einen arbeiten und die anderen feiern, die einen dazugehören und die anderen nicht.