Einmal wirklich sterben

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Der Schweizer Regisseur Markus Imboden («Der Verdingbub») inszeniert den neusten «Tatort» aus München, in dem die Kommissare Batic und Leitmayr mit einem alten Fall konfrontiert werden, der tragischer nicht sein könnte. SRF 1 zeigt den «Tatort - Einmal wirklich sterben» als Fernsehfilmpremiere.

In einem Einfamilienhaus in München fallen zwei Schüsse. Die Kommissare Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) finden Michaela Danzer tot und deren Lebenspartner Daniel Ruppert (Windisch Harald) bewusstlos vor. Quirin (Mathis Florian), der sechsjährige Sohn der Toten, ist verschwunden. Die Tatwaffe fehlt.

Während der Notoperation entdeckt der Arzt bei Daniel Ruppert im Bauchbereich die Narbe einer alten Schussverletzung. Diese Narbe führt Batic und Leitmayr auf die Spur eines versuchten Familiensuizids in Augsburg, 15 Jahre zuvor. Damals erschoss Daniel Ruppert in einem Akt purer Verzweiflung seine Frau und seinen kleinen Sohn. Er selbst überlebte, ebenso wie seine damals siebenjährige Tochter Ella, die zu erschiessen er nicht übers Herz brachte. Er schickte sie fort, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtete.

Dass der Täter von damals das Opfer von heute ist, bereitet Batic und Leitmayr gewaltiges Kopfzerbrechen, ebenso wie die Suche nach Ella, die inzwischen eine junge Frau ist und deren Spur sich nach zahlreichen Therapien im Nichts verliert. Wer hat an dem Abend auf Ruppert und seine neue Frau geschossen? Und wo ist Quirin?