Grenzfall

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Die Wiener «Tatort»-Kommissare Eisner und Fellner ermitteln in einem Fall, der lange zurückliegt: Während des Prager Frühlings 1968 war ein Mann an der Grenze zwischen Österreich und der Tschechoslowakei verschwunden. Nun will sein Sohn die Wahrheit über das Verschwinden seines Vaters herausfinden.

Ein junger Österreicher kehrt im Jahr 1968 eines Nachts vom Fischen am Grenzfluss Thaya nicht mehr heim. Sein Verschwinden bleibt lange ungeklärt. Er hinterlässt eine Frau und einen minderjährigen Sohn. Es ist die Zeit des Prager Frühlings. Die tschechoslowakischen Behörden streiten einen Grenzzwischenfall beharrlich ab, obwohl zahlreiche Indizien dafür sprechen, dass es in besagter Nacht zu dramatischen Ereignissen in unmittelbarer Nähe des Eisernen Vorhangs gekommen ist.

Erst Jahrzehnte später findet der Sohn die Wahrheit über seinen Vater heraus. Er muss erkennen, dass im Grenzland an der Thaya nichts einfach vergangen ist und die Geschehnisse einer lange zurückliegenden Nacht bis in die Gegenwart nachwirken.