Klingelingeling

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Die Münchner «Tatort»-Ermittler Batic und Leitmayr bekommen an Weihnachten alle Hände voll zu tun, als ein totes Baby vor einem Kirchenalter gefunden wird. Der Schweizer Markus Imboden hat den «Tatort – Klingelingeling» inszeniert. SRF zeigt die Folge als Fernsehfilmpremiere.

Während der Polizeichor «Stille Nacht, heilige Nacht» singt, wird in der kleinen Kirche am Alten Südfriedhof anonym ein totes Baby vor dem Altar abgelegt. Daneben liegt ein kirchlicher Spendenaufrufzettel mit der handschriftlichen, in schlechtem Deutsch verfassten Bitte um Beerdigung des toten Knaben. Das Neugeborene ist kurz nach der Geburt erstickt. In seinem Blut finden sich Spuren von Liquid Ecstasy.

Am selben Tag wurde eine junge Rumänin, die auf der Strasse zusammengebrochen war, in eine Klinik eingeliefert. Sie hatte offenbar kurz zuvor entbunden und wurde von ihrem angeblichen Ehemann rasch wieder abgeholt. Dieser behauptete, das Kind sei zu Hause. Parallel wurde eine zweite junge Rumänin auffällig, die plötzlich mit einem Neugeborenen in einer Arztpraxis stand und um Hilfe bat. Aber das Kind war schon tot. Die Frau flüchtete, als der Arzt die Polizei rief.

Der Fall um das tote Baby bringt die Hauptkommissare Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) auf die Spur eines organisierten Bettelclans, zu dem die Schwestern Tida (Mathilde Bundschuh) und Anuscha (Cosmina Stratan) gehören und der sein Lager am Stadtrand von München aufgeschlagen hat.