Kopper

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Nach 22 Jahren im Dienst nimmt Andreas Hoppe alias Hauptkommissar Mario Kopper Abschied vom «Tatort». In seinem 57. und letzten Fall will er einem verzweifelten Jugendfreund helfen. Und gerät dabei ins Visier der Mafia. SRF 1 zeigt «Tatort - Kopper» als Fernsehfilmpremiere.

Die Freude ist gross, als Mario Kopper (Andreas Hoppe) auf der Strasse Sandro (Michele Cuciuffo) wiedertrifft, seinen engsten Freund aus der Kindheit, den es später zurück nach Sizilien verschlagen hat. Die beiden sind gerade dabei, in einer Kneipe ihr Wiedersehen zu feiern, als Sandro plötzlich von einem Gast angegriffen wird. Kopper greift zur Waffe, Sandro kann fliehen. Der verängstigte Sandro bittet Kopper inständig um Hilfe: Als Steuerberater hat er mehr von den Geschäften des Mafia-Zweigs Stidda mitbekommen, als gut für ihn ist. Sandro ist bereit, als Kronzeuge auszusagen, wenn Kopper ihm hilft, ins Zeugenschutzprogramm zu kommen.

Sandros Angst vor dem langen Arm der Stidda passt nur allzu gut zu dem Fall, den Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Johanna Stern (Lisa Bitter) gerade bearbeiten müssen: In der JVA hat sich ein Mafia-Zeuge umgebracht, bevor er nach Italien überführt werden konnte. Lena, Johanna Stern und LKA-Kommissarin Manz (Saskia Vester) sind überzeugt, dass der Zeuge zum Selbstmord gezwungen wurde, können es aber nicht beweisen.

Weil Kopper fürchtet, dass Sandro ein ähnliches Schicksal droht, versteckt er den Freund, ohne Lena und den Kollegen etwas davon zu erzählen. Sandros Panik, aber auch seine eigene tödliche Kurzschlussreaktion in der Kneipe verhindern, dass Kopper sich Lena anvertraut. Während die sich bei ihren Ermittlungen zunehmend besorgt fragt, was mit ihm los ist, versucht Kopper, Sandro als Kronzeuge in Sicherheit zu bringen. Aber bald mehren sich die Anzeichen, dass auch Kopper selbst ins Fadenkreuz der Maria geraten ist.