Wer bin ich

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Die Kommissare Felix Murot und Magda Wächter ermitteln in Wiesbaden. Im Parkhaus einer Spielbank werden zwei Leichen gefunden. Eines der Opfer hat vorher ziemlich viel Geld gewonnen. Ist Geldgier das Motiv? SRF 1 zeigt den «Tatort - Wer bin ich» als Fernsehfilmpremiere.

Felix Murot (Ulrich Tukur) und Magda Wächter (Barbara Philipp) werden morgens in das Parkhaus der Spielbank in Wiesbaden gerufen. Dort wurde im Treppenhaus ein Toter gefunden. Während der Spurensicherung findet Murot im Kofferraum eines Autos eine weitere Leiche. Im Verlauf der Ermittlungen findet er heraus, dass einer der Toten kurz zuvor einen hohen Geldbetrag gewonnen hat - das Geld allerdings ist verschwunden. Ging es tatsächlich nur um Geld, oder steckt doch mehr hinter den Morden? Ein Bandenkrieg? Die Mafia? Eine Erpressung? Murot zieht es in einen Fall, der immer undurchsichtiger wird und eine - auch für das Publikum - überraschende Wende nimmt.

Die «Tatorte» mit dem deutschen Bühnenstar Ulrich Tukur als Kommissar Murot gehören zu den eigenwilligsten und experimentierfreudigsten der erfolgreichen Krimireihe. Der fünfte Tukur-«Tatort» bildet da keine Ausnahme. Fernsehspiel-Chefin Liane Jessen vom Hessischen Rundfunk und Fernsehspielredakteur Jörg Himstedt sind am 20. Juni auf dem Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen für «Wer bin ich?» mit dem Medienkulturpreis 2015 ausgezeichnet worden, mit folgender Begründung: «Mit ‚Wer bin ich?' von Bastian Günther haben Liane Jessen und Jörg Himstedt von der Redaktion Fernsehspiel und Spielfilm des Hessischen Rundfunks einen ‚Tatort' in die Welt gesetzt, der die Frage nach der Position und Geltung dieser Serie stellt, dies aber auf eine Weise, die die Welt des Fernsehens in Deutschland noch nicht gesehen hat - nämlich als eine Komödie der Eitelkeiten mit einem sozusagen hilflos hinter seiner Rolle als Kommissar herlaufendem Inspektor Murot, und dies am Tatort des Tatort-Machens selbst.»