Basel Tattoo 2011

Seit Jahren wird Kleinbasel mitten im Sommer eine Woche lang von Dudelsackklängen eingehüllt. Das Tattoo kombiniert musikalische Perfektion mit militärischem Drill, Eleganz und Ästhetik. Insgesamt treten 1000 Künstler und Musiker beider Geschlechter aus 13 Nationen auf: Die Formationen kommen aus Japan, Australien, Oman, Südafrika, den USA, selbstverständlich aus Schottland, England und Irland, aus Schweden, Deutschland und aus der Schweiz. Erik Julliard ist gleichzeitig der Gründer, Direktor und Regisseur der Show. Die traditionelle Struktur seines Tattoo hat er von Anfang an den Schweizer Verhältnissen angepasst. Das bedeutet, dass in Basel der Anteil an zivilen Formationen mit fast einem Drittel deutlich grösser ist als bei anderen, vergleichbaren Tattoos. Ein zweites Drittel der Formationen setzt sich aus acht militärischen Blasmusikformationen zusammen, während zehn Pipes-and-Drums-Gruppen das letzte Drittel ausmachen. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer des Tattoo kommen vor allem wegen der Klänge und Bilder der dritten Gruppe: Die 200 Pipes and Drums mit Dudelsäcken, Trommeln und Pauken setzen sich aus zehn verschiedenen Formationen zusammen. Sie bilden traditionsgemäss den grossen Rahmen der Veranstaltung. Mit ihnen fängt die Show an und mit ihnen geht sie zu Ende. Ihr Klang ist es, der die ganze Arena in die typische Tattoo-Stimmung versetzt.