Der wahre Mr. «Strangers in the night»!

Der deutsche Musiker, Komponist und Bandleader Herbert Rehbein hätte letzten Sonntag seinen 90. Geburtstag feiern können. Er arbeitete in den 1950er und 1960er Jahren eng mit dem ebenfalls aufstrebenden Berufskollegen Bert Kaempfert zusammen.

Herbert Rehbein freut sich über seine Erfolge in den USA.
Bildlegende: Herbert Rehbein freut sich über seine Erfolge in den USA. Privatarchiv Ruth Rehbein, Basel

Aus dieser Zeit stammen einige, heute noch gern gehörte, Evergreens, allen voran der Weltthit «Strangers in the night». Trotzdem erschien Herbert Rehbeins Name nicht auf dem Notenblatt. Bis heute ist nicht ganz klar, wer dabei genau was geschrieben oder komponiert hat.

In der Sendung «Time to swing!» versucht Jürg Moser etwas Licht ins Dunkel zu bringen!

Erfolgreiches Gespann

Herbert Rehbein und Bert Kaempfert stammten beide ursprünglich aus Hamburg. In ihren frühen Musiker-Jahren waren sie auch einige Zeit Mitglieder des Unterhaltungsorchesters des Schweizer Radios, wo sie vom damaligen Orchesterleiter Cédric Dumont ermuntert worden sind, ihren inzwischen weltberühmten Sound «auszutüfteln».

Die Kompositionen des erfolgreichen Gespanns Kaempfert-Rehbein wurden auch von Weltstars übernommen: Dean Martin («Welcome To My Heart» / «I Can't Help Remembering You»,) Vic Damone («It Makes No Difference»), Pat Boone («Love For Love»), Shirley Bassey («My Way Of Life»), Sammy Davis Jr. («Lonely Is The Name»), Frank Sinatra («You Turned My World Around»), Johnny Mathis («The Times Will Change»).

Gespielte Musik

Moderation: Jürg Moser, Redaktion: Jürg Moser