Licence to Swing für Fud Candrix

Der belgische Saxofonist und Bandleader Fud Candrix machte den Sound, der zu seiner Zeit im Deutschland des zweiten Weltkriegs verboten war. Aber er machte das so artig und clever, dass sogar die Nazis ein Auge zudrückten und ihm quasi die Lizenz zum Swingen erteilten.

Porträt eines Mannes.
Bildlegende: Fuds Band spielte vor allem amerikanischen Jazz- und Unterhaltungsmusik. ZVG/Collage

Bekannte Melodien wie den «Metro-Stump» taufte Fud ganz clever und reichskonform in den «U-Bahn Fox» um, oder deutschte den «Harlem Swing» ganz plump in «Moderner Rhythmus» um. Böse Zungen behaupten, Fud hätte damals seine Gunst bei den Nationalsozialisten ausgenutzt um Karriere zu machen. Unbestritten aber ist die Qualität seiner Musik. Davon ist auch Musikredaktor Jürg Moser überzeugt, der diese «Time to Swing»-Sendung dem belgischen Musiker widmet.

Gespielte Musik