Angehörige verschiedener Religionen im Gespräch

In der Schweiz herrscht Religionsfreiheit. Trotzdem ist ein Dialog über die Religionsgrenzen hinaus, ein interreligiöser Dialog, im Alltag nicht selbstverständlich. Im «Treffpunkt» reden Angehörige verschiedener Religionsgemeinschaften miteinander.

Zwei Frauen und ein Mann sitzen gemeinsam auf einem Sofa.
Bildlegende: Im Dialog: Zeinab Ahmadi, Noëmi Knoch und Stefan Ritz (v.l.). SRF

Warum werden jüdische Knaben beschnitten? Weshalb beten Muslime getrennt nach Geschlechtern? Warum glauben Christen an den Himmel? Es gibt viele Eigenheiten und Rituale, die sich im Christentum, im Islam und im Judentum voneinander unterscheiden. Mit einer Portion Neugierde ins Gespräch kommen, ist spannend und eröffnet neue Ansichten auf die Welt. Oft hemmen Stereotypien und negativ behaftete Vorurteile das unbekümmerte Gespräch, auch wenn alle diese drei monotheistischen Weltreligionen an den gleichen Gott glauben und alle das Beten praktizieren.

Austausch über den religiösen Alltag

Eine unbekümmerte, neugierige Runde trifft sich im «Treffpunkt»: Noëmi Knoch (24), Sprachstudentin an der Uni Bern, Zeinab Ahmadi (24), Leiterin Bildung im Haus der Religionen in Bern und Stefan Ritz (45), soziokultureller Animator und Leiter Regionalstelle Animation kirchliche Jugendarbeit AKJ in Wetzikon. Sie alle erzählen von ihrem religiösen Alltag und tauschen sich aus.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Jürg Oehninger