Anglizismen – wollen oder müssen wir?

«Swiss Airline», «Helpdesk», «Ticketcorner», «Wellness» oder «Spa». Die deutsche Sprache ist voller englischer Wörter. Der «Treffpunkt» befasst sich mit dem Einfluss der Leihwörter auf unsere Sprache.

Der Ausverkauf bei uns: «Sale».
Bildlegende: Der Ausverkauf bei uns: «Sale». Keystone

«Swissness», heisst übersetzt «Marke Schweiz». Der Modebegriff ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Das jüngste Beispiel der Dominanz der englischen Wörter war das Eidgenössische Schwingfest. Dort traf urchige Tradition auf Werbe-Englisch: «Parkieren Sie Ihren Wagen in der Parking Zone und begeben Sie sich mit dem Shuttle Bus in die VIP Lounge», hiess es etwa. Das Vokabular aus der globalen Marketingsprache ist grenzenlos. Anglizismen boomen. Ist die fortschreitende Anglisierung der Untergang der deutschen Sprache oder Teil der gesellschaftlichen Entwicklung?

Warum kann es nicht einfach Strompost statt E-Mail und Anlass statt Event heissen? Im Studio diskutieren «Schnabelweid»- Linguist Christian Schmutz und Daniel Goldstein, Kolumnist der «Sprachlupe» der Zeitung «Bund».  

Sind Anglizismen Fluch oder Segen? Schreiben Sie Ihre Meinung unten ins Kommentarfeld.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Pascale Folke