Auf der Jagd nach dem perfekten Naturfoto

In der Schweiz gibt es unzählige Naturfotografinnen und -fotografen. Sie brauchen Geduld, Glück und Fachwissen. Um im perfekten Moment abzudrücken, wenn der Steinbock, der Frosch oder das Murmeli in Sekundenschnelle auftaucht. Was gilt es zu beachten bei der Naturfotografie?

In der Schweiz gibt es unzählige Naturfotografen. In Vereinen werden Tipps und Tricks ausgestauscht.
Bildlegende: Für das perfekte Foto benötigten Naturfotografen Geduld und Glück. Keystone

Viele Naturfotografen tauschen sich regelmässig aus. Zum Beispiel im Verein Naturfotografen Schweiz. Der Verein zählt über 450 Mitglieder, vom Einsteiger bis zum Profi. 

In der Sendung «Treffpunkt» lassen wir Hörerinnen und Hörer zu Wort kommen, die leidenschaftlich gerne in der Natur fotografieren und von ihren Erlebnissen erzählen. Was sind die Herausforderungen und worauf gilt es zu achten?

Tipps vom Experten

Roland Zahnds, Präsident der Naturfotografen Schweiz, gibt Tipps, wie man die schönsten Naturfotos knipst:

  • Geistiges Auge: Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken, welches Sujet Sie fotografieren wollen und an welchem Ort.
  • Tiermotive: Studieren Sie im Vorfeld die Tier- oder Pflanzenart, dann sind Sie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Zoos oder Tierparks sind perfekte Übungsfelder.
  • Der richtige Winkel: Schmetterlinge oder Pflanzen nicht von oben fotografieren, sondern auf Augenhöhe. Zum Beispiel, indem Sie sich auf den Boden legen.
  • Spezielles Licht suchen: Bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang hat man die besten Lichtverhältnisse. Aber auch bei schlechtem Wetter gibt es tolle Stimmungsbilder.
  • Den goldenen Schnitt berücksichtigen: Die Komposition des Bildes ist entscheidend. Platzieren Sie das Objekt nicht in der Mitte des Bildes, sondern versetzt.
  • Experimentieren Sie mit der Schärfe.

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Radka Laubacher