Bauern im Spannungsfeld zwischen Ertrag und Artenvielfalt

In Fahrni bei Thun lebt Bauer Fritz Berger. Er pflanzt seltene Arten an wie Topinambur, Stachys und farbige Kartoffeln. Aber tragen rare Arten automatisch zur Artenvielfalt bei? Und wie schwierig ist für Bauern das Spannungsfeld zwischen sicherer Ernte, Pestiziden und dem Schutz der Arten? 

Bauern ernten in Herolfingen bei Konolfingen im Kanton Bern Getreide.
Bildlegende: Bauern ernten in Herolfingen bei Konolfingen im Kanton Bern Getreide. Keystone

Pflanzenschutzmittel bekämpfen Schädlinge auf dem Acker des Bauern und sichern eine gute Ernte. Pflanzenschutzmittel sind aber auch Gift für die Umwelt. Sie sickern in Böden, geraten in Bäche und Flüsse und gefährden so die Qualität des Grundwassers. Diese Pestizide sind eine Gefahr für die Artenvielfalt.

Die Bauern sind sich der Gefahr bewusst. 3200 Berner Bauernbetriebe machen mit bei einem Projekt den Einsatz von Pflanzenschutzmittel zu reduzieren. Biodiversität ist nicht auf jedem Bauernbetrieb ein gern gehörtes Wort, sondern eher ein Reizwort.

Im Treffpunkt zu Gast sind:

• Fritz Berger, Landwirt Fahrni bei Thun. Er pflanzt seltene Arten an wie Stachys, Topinambur und farbige Kartoffeln.
• Adrian Fahrni, Landwirt Unterlangenegg

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: Radka Laubacher