Bondo drei Jahre nach der Katastrophe: Das Dorf ist zurück

Im August 2017 stürzten am Piz Cengalo drei Millionen Kubikmeter Fels ins Tal und richteten im Dorf Bondo grosse Schäden an. Der «Treffpunkt» zeigt, wie es dem Dorf und seinen Menschen heute geht und wie sie damit leben können, dass es am Piz Cengalo noch immer rumort.

Luftaufnahme des Dorfes Bondo, das teilweise verschüttet ist von einer gewaltigen Schlammlawine
Bildlegende: Vor drei Jahren brach der Alptraum über Bondo herein. Teile des Dorfes von einem Murgang zerstört, die Häuser evakuiert. Heute ist das Dorf zum Leben zurückgekehrt. Keystone

Im «Treffpunkt» erzählen zum Beispiel der Dorfbeizer und die Präsidentin des Vereins «Pro Bondo» wie sich das Dorf seit dem Bergsturz verändert hat.

Und ein Zuzüger erklärt, warum er trotz Gefahren ins Dorf seiner Kindheit zurückgekehrt ist. Der Piz Cengalo ist nämlich noch immer in Bewegung. Was das für die Sicherheit Bondos heisst, erklärt Geologe Andreas Huwiler vom Bündner Amt für Naturgefahren.

Berühmt über Nacht

Auch Anna Giacometti blickt zurück auf die turbulenten letzten Jahre – sie wurde als Präsidentin der Gemeinde Bregaglia, zu der Bondo gehört, quasi über Nacht schweizweit bekannt. Vor einem Monat hat sie das Amt abgegeben. Sie zieht Bilanz, während ihr Nachfolger in die Zukunft blickt.

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Anna Wepfer