Botox «to go» – wenn Schönheit zum Warenhausartikel wird

Mit Botox Stirnfalten wegzaubern oder mit Hyluronsäure Lippen vergrössern gehören zu den sogenannten miniinvasiven Schönheitsbehandlungen. Bald schon werden diese Behandlungen auch im Warenhaus angeboten. Der «Treffpunkt» beleuchtet diese «To go» - Entwicklung kritisch.

Einer Frau wird Botox in die Stirn gespritzt.
Bildlegende: Ab Herbst werden Botox-Behandlungen auch in einem Warenhaus in Zürich angeboten. Keystone

Sich schön spritzen lassen

Immer mehr, vor allem junge Frauen, lassen sich auf die Schnelle aufpeppen. Weltweit nehmen solche Eingriffe und generell Schönheitsoperationen zu; auch in der Schweiz.

Beim Verband «Swiss Plastic Surgergy» schätzt man, dass solche Eingriffe jedes Jahr um 4 Prozent ansteigen. Allerdings fehlen exakte Zahlen. Solche Eingriffe sind in der Schweiz, mit Einwilligung der Eltern, bereits ab 16 erlaubt.


Im «Treffpunkt» erzählt ein Schönheitschirurg, wer mit welchen Wünschen in seine Klinik kommt und weshalb er rund 30 Prozent aller Klientinnen von einem Eingriff abratet. Auch erzählt er, was bei unqualifiziertem Vorgehen alles schiefgehen kann und wo die Grenze zwischen medizinisch angezeigten Eingriffen und jenen, wo es rein um das individuelle Schönheitsempfinden geht.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Jürg Oehninger