«D-Day»-Tourismus: Zwischen Gedenken und Geschmacklosigkeit

Jedes Jahr besuchen rund 5 Millionen Menschen die Gedenkstätten an den «D-Day» in der Normandie. Die Strände, an denen die Alliierten am 6. Juni 1944 gelandet sind, sind ebenso Touristenmagneten wie die Soldatenfriedhöfe oder die Museen. Nicht alle Angebote begegnen den Ereignissen mit Würde.

US-Flaggen und welke, weisse Rosen, stecken im Strand, dahinter Meer
Bildlegende: Jedes Jahr gedenkt man in der Normandie dem «D-Day», dem Tag der Landung der Alliierten in der Normandie. Keystone

«Vielerorts wird den Ereignissen würdevoll und mit viel Respekt gedacht», bilanziert SRF-Redaktor Andrea Christen, der sich intensiv mit den Geschehnissen am «D-Day» befasst hat. Aber: Touristenguides, welche in Wehrmachts-Uniform von einer Gedenkstätte zur anderen führen, Hakenkreuze oder Hitlers «Mein Kampf» im Souvenirshop gehen vielen Einheimischen zu weit. Wo hört das Gedenken auf und beginnt die Geschmacklosigkeit? Dieser Frage geht der «Treffpunkt» nach.

Video «Wenn der Hafen selber mitgebracht wird» abspielen

Wenn der Hafen selber mitgebracht wird

1:41 min, vom 4.6.2019

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Sandra Witmer