Die Schweiz und die Oscars

Auch wenn die Schweiz punkto Film nicht zu den ganz Grossen zählt: Immer wieder schaffen es hiesige Produktionen ins Oscar-Rennen. Die Sendung «Treffpunkt» zeigt, was es für eine Oscar-Nomination braucht. Und wir richten den Scheinwerfer auf einen vergessenen Schweizer Oscar-Helden.

Oscar-Statue
Bildlegende: Begehrte Trophäe: Dass eine Schweizer Produktion ein goldenes Männchen einheimst, ist extrem selten. Keystone

Dass die Schweiz einen Oscar gewinnt, ist eine Seltenheit. Einer der wenigen Gewinner ist der Dokumentarfilmer Ernst A. Heiniger. 1959 gewann sein Film «Grand Canyon» das begehrte goldene Männchen, er selber geriet danach aber in Vergessenheit. SRF-Redaktorin Patricia Banzer hat dem Filmer nun einen Dok gewidmet und erzählt im «Treffpunkt» von der Wiederentdeckung dieses Künstlers.

Dazu gewährt Philippe Klemenz, Oscar-Spezialist der SRF-Sendung «Glanz & Gloria», einen Blick hinter die Kulissen der pompösen Oscar-Show. Und er erklärt, warum es als Schweizer vor allem Geld und Lobbying braucht, um im Rennen um die Oscars mitzumischen.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Anna Wepfer