Dunkelheit ist für die Artenvielfalt unverzichtbar

In der Schweiz nimmt die Nachtdunkelheit ab. Grosse natürlich dunkle Gebiet werden seltener. In den letzten 20 Jahren haben laut Bundesamt für Umwelt die Licht-Emissionen um 70% zugenommen. Der Naturpark Gantrisch bietet hier eine Ausnahme.

Gut sichtbar: die Milchstrasse über der Gantrischkette.
Bildlegende: Gut sichtbar: die Milchstrasse über der Gantrischkette. Mel Weber/Pro Natura

Die Lichtverschmutzung ist für die Natur ein Problem. Künstliches Licht bringt den Tag-Nacht-Rhythmus zahlreicher Lebewesen durcheinander. So verlieren Zugvögel ihren Orientierungssinn. Insekten werden von Kunstlichtern angezogen und sterben. In der Folge reduziert sich für viele Wildtiere das Nahrungsangebot.

Wir besuchen den Naturpark Gantrisch. Dieser liegt inmitten des Städtedreiecks Bern-Thun-Fribourg. Das 400 km2 grosse Gebiet ist ein Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung. Der Naturpark ist ungewöhnlich dunkel für Schweizer Verhältnisse und deshalb eine sogenannte «Dark Sky Region».

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: Radka Laubacher